Ausrüstung Polizei österreich

Equipment Polizei Österreich

Die Polizei ist bereit: Terrorismusbekämpfung in jeder Funkpatrouille Sie rüsten sich mit Angriffsgewehren, speziellen Helmen und gepanzerten Fahrzeugen. In Österreich wird der internationale Terrorismuskampf in Zukunft bei jeder Funkpatrouille beginnen. Anstelle von ausschliesslich Spezialeinheiten sollte jeder Patrouillengast in der Lage sein, den Streit mit solchen Gegnern sofort aufzunehmen. Durch ein neues Anti-Terror-Paket wird die einheimische Polizei zu einer der am besten ausgerüsteten in Europa.

Die aktuelle Situation ist wie folgt: In den ersten wenigen Augenblicken eines Terroranschlags sehen sich verhältnismäßig schutzlose Offiziere mit Glocken und 9-mm-Kartuschen den Tätern gegenüber, die manchmal mit Automatikgewehren, Großkalibern und gar Sicherheitswesten ausgerüstet sind. In einem ungleichen Gefecht werden Verstärkungen von Sondereinheiten wie Cobra oder WEGA eingesetzt.

Doch auch vor ort wird die Kobra in Zukunft noch schneller und stärker sein. Mit diesen Hubschraubern werden in Zukunft mehr Offiziere als bisher zum Einsatzort transportiert. Die vier Helis werden in Österreich vertrieben, um noch abgelegenere Kurven schneller zu befahren. Bislang basierte die Polizeitaktik hauptsächlich auf Geisterhaut. Anhand der Shopping-Liste von Sobotka werden die Beamten auf alle Fälle vorbereitend sein.

Doch die 6500 neuen Helme haben noch einen anderen Grund: Im Juni wurde ein Polizeibeamter von einem Dieb mit einem Kopfstoß in der Wiener Hüttendorfer Strasse umgebracht. Bundesinnenminister Sobotka stattete dann der betroffenen Polizeistation einen Besuch ab und erkundigte sich, warum der Polizeibeamte keinen Helm hatte. Allein im vergangenen Jahr wurden bei Missionen knapp 2000 Bedienstete verwundet, die einen Teil davon durch äußere Einflüsse.

"Ballistic Gilets" In Zukunft werden die Verantwortlichen mit besonderen Stichschutzwesten für den Betrieb an Drogen-Hotspots ausgestattet (siehe Bild oben). Solche Bekleidungsstücke, die im Volksmund "ballistische Gilets" genannt werden, sind etwa 400 bis 800 EUR teuer und nicht so dick wie Flakjacken - sie sind weniger als zwei Kilo wiegend. Laut Angaben des Innenministeriums sind diese Weste optimal für den Gebrauch an Krisenherden geeignet.

In Zukunft werden diese Dienstwagen sowohl Detektiven als auch Polizeibeamten in Uniform zur Verfuegung stünden. Bis auf weiteres ist jedoch noch nicht klar, wie sich die Schutzweste im Gebrauch bewähren wird und wie viele davon auch wirklich geordert werden. Für die immer weiter steigenden Demo-Missionen wird es auch eine bessere Ausrüstung gibt. Sie werden mit feuerfesten Overall und verbesserter Sicherheitsausrüstung für solche Angriffe, aber auch mit Feuerwerkskörpern in den Stadien ausstatten.

Gegenwärtig sind 130 Offiziere im Einsatz, und die Ausrüstung kann für bis zu 80 weitere Personen gekauft werden.

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