Einbruch Fenster

Fenstereinbruch

Um einbruchhemmend zu sein, müssen moderne Fenster so gut wie möglich gegen eine Vielzahl von Einbruchsmethoden geschützt werden. "Die meisten Fenster in Deutschland sind mit einem sogenannten Rollzapfenschloss ausgestattet. Es ist so leicht, ein Fenster zu zerbrechen. Bildquelle: BamS 1:21 Min. 10 Sek.

und ein Schraubendreher. Zuerst fange ich an der rechten langen Seite des Fenster an, wo sich der Handgriff befindet. Den Schraubendreher stoße ich mutig in die untere Ecke der Abdichtung. Ich schiebe den Schraubendreher mit Gewalt hin und her. Es ist offen. Wenn ich ein Dieb wäre, könnte ich jetzt das ganze Gebäude betreten und nach Wertgegenständen suchen.

Aber das offene Fenster ist keins. Daneben ist Rolf Bremsicker (61), Bereichsleiter Ausbildung und Applikationstechnik, der warnt: "85 Prozent der Fenster in Deutschland sind solche Standard-Fenster mit einfacher Ausstattung. Sie sind überhaupt nicht einbruchsicher." Bereits seit 20 Jahren testet die Firma Bremser Fenster, Tore und Vorhänge. Er bildet Polizeibeamte, Kaufleute und Versicherungsangestellte aus.

"Ein guter technischer Brandschutz ist unerlässlich. 80 Prozent der Diebe treten durch Fenster und Türe in das Einfamilienhaus ein. In Anbetracht der großen Zahl von Einbrüchen macht er auf die Notwendigkeit einer sachgemäßen Nachrüstung aufmerksam: mit DIN-geprüften Erzeugnissen, z.B. abschließbare Fensterschlösser oder ein Querriegel-Schloss für die Eingangstür. Achten Sie beim Bau neuer Fenster auf eine rundumlaufende Pilzsperre.

Nach fünf vergeblichen Versuchen geben die meisten Räuber ihre Pläne auf", sagt Bremicker.

Arbeitsmethoden

Um einen wirksamen Einbruchsschutz zu gewährleisten, ist es notwendig, die Schwachpunkte eines Hauses oder einer Ferienwohnung zu erkennen und die Vorgehensweise derjenigen, gegen die vorgegangen werden soll, zu verstehen. Aufregende Fernsehbeiträge weisen oft interessante Wege in ein Wohnhaus - die im Zweifelsfall beängstigend sind, aber in der Regel nicht der Wirklichkeit entsprechn.

Das ist die populärste Einbruchmethode. Mit diesem Tool können ungeschützte Fenster und Türe vom Dieb in wenigen Augenblicken geöffnet werden - nahezu ohne das Fenster oder die Türe zu beschädigen. Das ist die ideale Lösung für den gelegentlichen Täter, die er beinahe immer anwendet. Folge: Einbruchhemmung bedeutet Sicherheit gegen Öffnen durch maschinelle Sicherungstechnik wie Pilzkopfstifte und Schraubverschlüsse.

Gegenwärtig wird von der Kriminalpolizei verhältnismäßig oft festgestellt, dass Diebe mit einem Schraubendreher die Glasplombe durchbohren, um an den Fenster- oder Terrassentürdrücker zu gelangen. Wenn Sie es verschieben können, lassen sich Fenster oder Terrassentüren sehr einfach öffnen. Folge: Einbruchhemmung bedeutet Einbruchhemmung durch einen verschließbaren Fenster- /Türgriff. Zum Durchbrechen von Toren benutzen Diebe oft den Weg zum Abbrechen und Herausziehen des Profilzylinders.

Nach dem Herausnehmen des Zylinders kann die Türe leicht geöffnet werden. Folge: Einbruchhemmung ist der Angriff von Profilzylindern durch innen verschraubte Sicherheitsbeschläge. Glasdurchdringung heisst, dass der Dieb ein kleines Glasstück in der NÃ? Er kann dann das Fenster ganz einfach aufmachen.

Allerdings besteht bei dieser Vorgehensweise die Möglichkeit, dass sich der Dieb verletzt und Spuren von Blut am Ort des Verbrechens hinterlässt. Deshalb hat sich die Kriminalpolizei bei weniger als 10% der Diebstähle für die Glasdurchdringung entschieden. Folge: Einbruchhemmung bedeutet Einbruchhemmung durch einen verschließbaren Fenstergriff und ggf. eine einbruchhemmende Einglasung.

Das Flipper-Verfahren ist eine Technik, wie wir sie aus dem TV gut kenn. Über eine Scheckkarte, einen Flaschensplitter usw. wird der Riegel im Türschloß zurückgedrückt, so dass die Türe aufplatzt. Dieses Verfahren arbeitet, wenn die Türe nur in das Schloß eingezogen und nicht verriegelt wurde. Folge: Einbruchschutz bedeutet, die Türe zu verriegeln.

Bei der Wahl der Glaszugangsmethode zertrümmert der Dieb nicht nur das ganze Fenster, sondern nimmt auch das ganze Fenster aus dem Zargenrahmen. Bei dieser Einbruchsmethode besteht ein erhöhtes Verletzungs- und Erkennungsrisiko für den Dieb - weniger als 1% der Diebe werden daher mit dieser Technik begangen.

Folge: Aufgrund der niedrigen Eintrittswahrscheinlichkeit, dass der Verursacher die Glaspassage als Verfahren auswählt, ist ein expliziter Schutz vor diesem Verfahren nicht erforderlich. Wenn Sie dieses Risiko jedoch nicht auf sich nehmen wollen, ist eine Einbruchhemmung das Mittel der Wahl. Denn die meisten der Fälle werden durch eine Brandschutzverglasung abgedeckt. Viele Menschen wissen die Tastenanschlagmethode aus Fernsehreportagen, die uns aufzeigen wollen, wie der heutige Räuber voranschreitet.

Demnach muss der Verursacher einen zum PZ der Türe passendes Rohling und etwas Spezialwissen einbringen, wenn er eine Türe auf diese Art und Weise sicher öffnet. Ein Verfahren, das für den Gelegenheitsverbrecher viel zu aufwendig ist und daher bei Wohnungseinbrüchen extrem rar ist. Dieses Verfahren wird oft im TV gezeigt, um zu verdeutlichen, dass es für Diebe möglich ist, irgendwo reinzukommen.

Durch ein spezielles Greifwerkzeug werden die Schließstifte der Türe gescannt, nach hinten geschoben und die Türe auf diese Art und Weise aufgeklappt. Weil dieses Verfahren besondere, vergleichsweise kostspielige Geräte erfordert, geht so gut wie kein Dieb vor. Stattdessen verwenden bei Feuerwehren, Polizisten und Schlossereien diese Technik für die Notöffnung. Häufig wird von Einbrechern berichtet, die durch das Hausdach einbrechen - sei es durch ungeschützte Dachfenster oder durch seitliches Abräumen von Ziegeln.

Zuerst müsse der Dieb einen Weg aufs Hausdach und dann wie auf einer Präsentationsplatte stehen. Darüber hinaus sind immer mehr Wohnungen mit einer dicken Wärmeisolierung ausgestattet, die dem Dieb ein weiteres Hemmnis in den Weg stellt. Der Einbruch über das Verdeck ist also mehr eine theoretische Angelegenheit.

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