Feueralarm Pflicht

Brandmeldepflicht

Bei größeren Unternehmen führen die Feuerwehren häufig Brandschutzinspektionen oder Brandschutzübungen durch. In den meisten Bundesländern sogar gesetzlich vorgeschrieben bei allen Neu- und Umbauten! In immer mehr Bundesländern sind Rauchmelder Pflicht.

Besteht eine Verpflichtung zur Brandkontrolle und Brandschutzübung?

  • bei einem Brand- oder Explosionsausbruch in diesem Haus oder dieser Anlage ist eine große Zahl von Menschen oder wesentlichen Gegenständen bedroht. Die Brandschutzinspektion muss je nach Gefährdung mindestens alle sechs Jahre durchgeführt werden. Für die Inhaber und Inhaber von Grund und Boden und Bauwerken besteht die Pflicht zur Duldung der Brandschutzausstellung (§ 44 BHKG).

Die Kommune kann für die Ausführung der Brandschutzausstellung Entgelte berechnen ( 52 Abs. 5 BHKG), deren Betrag in der betreffenden Kommune durch Gesetz festgesetzt wird. Mit Hilfe von Feuerschutzübungen können die Verfahren und Aufgaben des Feuerwehrpersonals, aber auch des Bedienpersonals überprüft werden. Nach § 4 Abs. 4 der Arbeitsplatzverordnung hat der Auftraggeber einen Flucht- und Rettungsplan ausarbeiten. Dies ist erforderlich, wenn Standort, Umfang und Nutzungsart des Arbeitsplatzes es erforderlich machen.

Dies wird durch die ASR A2.3 "Fluchtwege, Fluchttreppen, Flucht- und Rettungspläne" verdeutlicht. Gemäß Nummer 9 Absatz 7 der ASR A2.3 sind Evakuierungsübungen auf der Basis der Flucht- und Rettungspläne durchzuführen. Dabei sind die Fluchtpläne zu berücksichtigen. - das Alarmsignal kann jederzeit sofort auslösen, - der Alarm alle im Haus befindlichen Menschen trifft, - alle im Haus befindlichen Menschen sich der Signifikanz des entsprechenden Alarms bewusst sind, - die Rettungswege rasch und zuverlässig genutzt werden können.

Als Teil der Risikobewertung muss der Auftraggeber die Frequenz und den Ausmaß der Evakuierungsübungen festlegen. Entstehende Aufwendungen für Betriebsübungen und Anweisungen sind vom Auftraggeber zu übernehmen; eine Vergütung durch Dritte (z.B. Arbeitgeberhaftpflichtversicherungen) erfolgt in der Regelfall nicht. Gemäß 29 Abs. 2 Nr. 5 BHKG sind Anlagenbetreiber, die eine besonders hohe Gefährdung darstellen (z.B. schwere Gesundheitsgefahren für eine nicht unerhebliche Anzahl von Personen bei Betriebsstörungen), auf Verlangen der verantwortlichen Stelle (in der Regel von der Berufsfeuerwehr vertreten) auf eigene Rechnung zur Teilnahme an Übungs- und Schulungsveranstaltungen nachweisen.

Ungeachtet der Pflicht sind gemeinschaftliche Aufgaben mit der Werkfeuerwehr natürlich als Vorarbeit für einen realen Fall nützlich.

Mehr zum Thema