Fi Sicherung

Sicherung Fi

Mit Hilfe des Fehlerstromschutzschalters, dem FI-Schutzschalter, wird sichergestellt, dass der Stromkreis bei einem Fehlerstrom unterbrochen wird. RCDs werden auch als Fehlerstromschutzeinrichtungen (RCDs) bezeichnet. mw-headline" id="Grundlagen">Grundlagen[Bearbeiten | | | Quellcode bearbeiten]> Fehlerstromschutzschalter (RCCB) sind die am meisten eingesetzten Bauelemente in der Reihe Fehlerstromschutzschalter (RCD). 1] In den alten Begriffen FI-Schutzschalter oder FI-Schalter steht "F" für das Wortfehlersymbol und "I" für das Formelsymbol des Elektroenergie.

2] Durch die Vereinheitlichung der Standardisierung auf internationalem Niveau wird der Begriff GGM seit 2008 auch in der deutschen Sprache generell verwendet[3]. Die elektrotechnische Norm legt Forderungen zum Schutze von Menschen und Tiere gegen Stromschlag fest. Hierzu zählt der Fehlerstromschutzschalter mit seiner schützenden Wirkung bei gleichzeitigem Ausfall des Grundschutzes und des Fehlerstromschutzes.

Das heißt, dass ein doppelter oder gar mehrfacher Fehler in der Elektrik oder der Elektrik liegt. Die FI-Schutzschalter verhindern den Stromschlag nicht und reduzieren den Fehlerstrom durch den Menschen nicht! Die höchstzulässige Bemessungsfehlerstromstärke I?n für den persönlichen Schutz liegt bei 30 mA. Der Einsatz des Fehlerstromschutzschalters als alleiniger Schutz gegen Stromschlag, d.h. ohne Vorkehrungen für Grund- und Fehlerschutz, ist nicht gestattet.

Als zusätzliche Absicherung ist ein Fehlerstromschutzschalter vorzusehen: Der Bedarf an einem Fehlerstromschutzschalter als zusätzliche Absicherung kann in den nachfolgenden Beispielen gut dargestellt werden: Manipulation einer Elektroanlage oder elektrischer Ausrüstung durch Nichtfachleute oder durch unqualifiziertes Personal. Fehlerstromschutzschalter müssen zum Fehlerstromschutz eingesetzt werden, wenn die Voraussetzung für die automatische Trennung der Spannungsversorgung von Überstromschutzeinrichtungen nicht gegeben ist.

Weil bei einem Fehler am Fortpflanzungswiderstand die Gesamtspannung U0 von 230 V ungefähr sinkt, beträgt der Reststrom wenigstens das 4,6-fache des Bemessungsfehlerstroms. Fehlerstromschutzschalter mit einem Nennfehlerstrom von mehr als 30 mA können in den nachfolgenden Anwendungsfällen eingesetzt werden: Endstromkreise, wenn dies aus anderen Zwecken als dem Stromschlagschutz vonnöten ist.

Bei der Grenzbedingung des 4,6-fachen des Bemessungsfehlerstromes wären in Verbindung mit dem entsprechenden Fehlerstromschutzschalter folgende Ableitwiderstände möglich: Der VdS schreibt vor, dass ein Differenzstrom zwischen Aussenleiter und Schutzschalter oder Erdung 420 mA nicht überschreiten darf. Für diese Messung können Fehlerstromschutzschalter mit einem Nennfehlerstrom von bis zu 300 mA eingesetzt werden.

Für den Feuerschutz stehen darüber hinaus separate Störlichtbogenschutzgeräte zur Verfügung, die neben dem Fehlerstromschutzschalter installiert werden müssen und einen Kabelbrandschutz gewährleisten, wie er bei einem Leitungsbruch auftritt. Module eines 2-poligen Fehlerstromschutzschalters 1: Der Fehlerstromschutzschalter spricht spÃ?testens bei Erreichung des Bemessungsfehlerstromes an und trennt den betreffenden Schaltkreis vom vorgeschalteten Netzzug.

Zu diesem Strompfad können der Zündschutzleiter, das Gerätegehäuse, der Boden einschließlich aller metallischer Konstruktionen in elektrischem Erdkontakt und der menschliche oder tierische Leib gehören. Die FI-Schutzschalter bilden die rechnerische Addition aller Momentanwerte der Stromstärken in den Außen- und Neutralleitern. Bei fehlerfreiem System ist die Gesamtsumme immer Null.

Der Schutzeffekt eines Fehlerstromschutzschalters ist in den nachfolgenden Beispielen nicht gewährleistet: Abhängig von der Fehlerstromart droht die Gefahr, dass ein Fehlerstromschutzschalter ausfällt. Fehlerstromschutzschalter des Typs B+ für den erweiterten präventiven Feuerschutz erfassen Störströme mit einer Frequenz von bis zu 20 Hz nur gegen Masse. Um einen solchen Fehlerstrom zwischen zwei Wirkleitern zu erkennen, wäre ein zusätzlicher Störlichtbogenschutz vonnöten.

Zur Erzielung der erforderlichen Leistungen zur Auslösung des Fehlerstromschutzschalters werden Ringkerne mit einer bestimmten Baugröße und einer bestimmten Eigenmasse benötigt, die typischen Maße sind ca. 25 Millimeter Aussendurchmesser, ca. 15 Millimeter Innen-Ø, 20 Millimeter Bauhöhe, zul. 40 Gramm Gew. Fehlerstromschutzschalter werden nach der Fehlerstromart, die sie erkennen können, in verschiedene Arten untergliedert.

Bauform A: Neben der Funktionsweise des Typs AC werden auch die pulsierenden GleichstromFehlerströme mitgeschrieben. Bauform A ist der am häufigsten eingesetzte Fehlerstromschutzschalter für gängige Applikationen. Bauform F: Neben der Funktion des Bauform A wird eine Mischung von Störströmen verschiedener Frequenz bis zu 1 kHz erfaßt. Entsprechende Restströme können bei einphasiger elektrischer Ausrüstung mit Frequenzumrichter (z.B. Waschmaschine) auftauchen.

Dies ist gewährleistet, wenn ein ruhiger DC-Fehlerstrom 10 mA nicht übersteigt. Bauform B: Neben der Funktionsweise von Bauform F werden auch gleichmäßige DC-Fehlerströme mitprotokolliert. Dies ist gewährleistet, wenn sich verschiedene Differenzstromformen überlappen, ungeachtet dessen: Neben der Funktionsweise von Bauform B werden auch die sinusförmigen AC-Fehlerströme für den Frequenzbereich bis 20 khz aufzeichnet.

Deshalb wird der Type B+ für den präventiven hochgradigen Feuerschutz eingesetzt. Der wichtigste Kenngrößenwert ist der Bemessungs-Fehlerstrom bei dem ein Fehlerstromschutzschalter mindestens einmalig auslöst. für die Adresse I?n sind 10 mA, 30 mA, 100 mA, 300 mA, 500 mA und 1 A.[6] In der Realität wird ein reiner sinusförmiger Wechselfehlerstrom zwischen 0,6 -166 und 0,8 -166 ausgelöst.

Die nicht auslösende Reststromstärke ist 0,5 - 16 für einen reinen Sinus-Wechselstrom. Fehlerstromschutzschalter dürfen nur oberhalb der Hälfte des Bemessungsfehlerstromes anlaufen. Bei dem Nennstrom In handelt es sich um einen Festwert, der durch einen Fehlerstromschutzschalter pro Phasenleiter permanent gelenkt werden kann. Die maximal zulässigen Ausschaltzeiten für Fehlerstromschutzschalter ohne Verzögerung liegen bei 0,3 s für einen Stromwert von I?n, 0,15 s für 2 -166 und 0,04 s für 5 -166.

Nicht-Auslösezeiten sind nur für die selektiven Fehlerstromschutzschalter festgelegt. Kürzeste Nicht-Release-Zeiten sind 0,13 s für einen Stromwert von I?n, 0,06 s für 2 -166 und 0,05 s für 5 -166. Bei einem 4-poligen Fehlerstromschutzschalter würde dies zu Ungleichgewichten im dreiphasigen Netz bei zu spätem Ein- oder Ausschalten des N-Leiters und damit zu einer Beschädigung der angeschlossen Einrichtungen kommen.

Fehlerstromschutzschalter können in Serie geschalten werden, um eine hohe Trennschärfe zu erzielen. Nur der dem fehlerhaften Schaltkreis direkt zugewiesene Fehlerstromschutzschalter sollte ohne Verzögerung abreißen. Diesem Schutzgerät ist außerdem ein Fehlerstromschutzschalter mit zeitlicher Verzögerung vorangestellt, der mit dem Zeichen für selektiv. Fehlerstromschutzschalter mit zeitlicher Verzögerung werden oft auch als selektive oder zeitverzögerte Fehlerstromschutzschalter genannt.

Ähnlich wie bei Überstromschutzeinrichtungen wird eine hohe Anlagenverfügbarkeit durch Trennschärfe angestrebt. Fehlerstromschutzschalter mit zeitlicher Verzögerung können für die zusätzliche Schutzmaßnahme nicht eingesetzt werden, da der Bemessungs-Fehlerstrom mind. 100 mA ist. Die Empfindlichkeit des nachgeschalteten Fehlerstromschutzschalters darf nicht höher sein als die des vorgelagerten Fehlerstromschutzschalters (Erkennung nach der Art des Fehlerstroms).

So darf z.B. ein Fehlerstromschutzschalter des Typs B nicht nach einem Leistungsschalter des Typs A angeschlossen werden. Fehlerstromschutzschalter mit kurzer Verzögerung werden eingesetzt, um ein unbeabsichtigtes Auslösen zu vermeiden. Es gelten die gleichen maximalen Ausschaltzeiten wie bei Fehlerstromschutzschaltern ohne Nachlaufzeit. Der Einsatz von Fehlerstromschutzschaltern mit zeitlicher Verzögerung (Selektivität) ist auch möglich, wenn auf die zusätzliche Schutzmaßnahme verzichtet werden kann.

Die folgenden Begrifflichkeiten wurden bisher in deutscher Sprache verwendet: Fehlerstromschutzschalter (RCD) für netz-spannungsunabhängige Verbraucher (ohne Hilfsspannungsquelle), Fehlerstromschutzschalter (DI) für netz-spannungsabhängige Verbraucher (mit Hilfsspannungsquelle). Personalschutzschalter ist eine Kennzeichnung für Fehlerstromschutzschalter in Versorgungsleitungen und -erweiterungen sowie in Adaptersteckern und ist sonst nicht exakt umrissen. Die folgenden Kennzeichnungen wurden für Fehlerstromschutzschalter in Kombination mit Leitungsschutzschalter verwendet:

Die folgenden Kennzeichnungen werden in den international gültigen Normen verwendet: Fehlerstromschutzschalter sind in den Installationsvorschriften für Elektroanlagen unter dem Oberbegriff RCD zusammengefasst. In vielen Staaten ist der Einbau von Fehlerstromschutzschaltern bei Neuanlagen oder Veränderungen im Haushalts- und Industriesektor vorgeschrieben, mindestens für die Steckdose (bis 20 Ampere oder 32 Ampere) (z.B. DIN VDE oder ÖVE) neben den eingebauten Überstromschutzeinrichtungen.

11] Ein Fehlerstromschutzschalter mit einer Auslösestrom-Differenz von 300 mA wird von einigen Stromversorgungsunternehmen oft als Feuerschutz für die gesamte elektrische Installation benötigt, wenn das Haus nicht über unterirdische Kabel, sondern über Freileitungen eingespeist wird. Das zugrundeliegende Sicherheitskonzept hinterfragt die Verlässlichkeit der verwendeten Elektronikverstärkerschaltungen in den einfachen und kleinen Elektronik-DI-Schaltern (Differenzstromschutzschaltern) im englischen Sprachraum.

Fehlerstromschutzschalter werden in Deutschland seit dem ersten Mai 1984 in neuen Gebäuden für Zimmer mit Badewannen oder Duschen benötigt (einzige Ausnahme: permanent verbundene Warmwasserbereiter). Alle Steckdosenkreise in neuen Gebäuden mit einem Nennstrom bis 20 Ampere, die für den Einsatz für Nichtfachleute und den allgemeinen Gebrauch vorgesehen sind, müssen seit dem 02.02.2009 zusätzlich mit einer Fehlerstromschutzeinrichtung mit einem Bemessungsdifferentialstrom I?n von max. 30 mA (im Freigelände für Endstromkreise[12] bis 32 A) ausgerüstet sein.

Dies bedeutet, dass eine Pflanze weiterhin in Betrieb bleiben darf, wenn sie den zum Bauzeitpunkt gültigen Standards und Vorschriften entsprach und diese auch heute noch erfüllt. Der nachträgliche Einbau eines Fehlerstromschutzschalters ist in Deutschland jedoch unter den nachfolgenden Voraussetzungen unumgänglich: Fehlerstromschutzschalter müssen auch in der Agrarwirtschaft, vor allem in der Viehhaltung, eingesetzt werden.

Für alle Kreise mit Buchsen und einem Bemessungsstrom von maximal 16 A ist in Österreich ein Fehlerstromschutzschalter mit einem Bemessungsfehlerstrom von max. 30 mA nach ÖVE E8001-1/A1:2013-11-01 vorzusehen. Der Test mit Halb- und Volldifferentialstrom mit einer Auslösedauer von < 0,3 s ist ein reiner Gerätetest und hat keine Aussagekraft für den SiNa.

Fehlerstromschutzschalter können in allen AC-Systemen (TN-, TT- und IT-Systemen) verwendet werden. Der FI-Schutzschalter bietet im TT-System oft den Schutz vor Fehlern, da die Auslösung von Überstromschutzeinrichtungen nicht garantiert ist. Für jedes Gerät ist ein separater Fehlerstromschutzschalter vorzusehen. Wir empfehlen den Einbau von mind. 2 FI-Schutzschaltern in einen Hausunterverteiler, damit das gesamte System im Störungsfall nicht ausfällt.

14] Dies kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Hindernis sein, weshalb die durch Fehlerstromschutzschalter abgesicherten Kreise eingeschränkt werden sollten. Beim Nachrüsten von Wohnungen in Altbauten kommt es häufig zu einer Fehlauslösung des Fehlerstromschutzschalters, deren Ursachen zum Teil schwierig zu erkennen sind. Die Abschaltung durch Fehlerstromschutzschalter kann auch durch äußere Einwirkungen, z.B. durch Überspannungspulse durch Blitzeinschläge in Oberleitungen, verursacht werden.

Dies kann oft zu unliebsamen Nebeneffekten wie dem Abschalten von Heiz- oder Kühlsystemen kommen, obwohl es keinen Defekt in der eigenen Installation gibt. Ein Prüftaster (T) am Fehlerstromschutzschalter dient zur Funktionsprüfung des Geräts. Beim Drücken der Testtaste wird ein Störstrom nachgebildet, der die Schwelle des Fehlerstromschutzschalters überschreitet und auslöst.

Die Auslöseschwelle des Fehlerstromschutzschalters muss zwischen 50 und 100 Prozent des Bemessungsfehlerstromes sein. Gemäß DIN VDE 0100-600 muss die Wirkung der Schutzmassnahme "Automatische Trennung der Spannungsversorgung" in der elektrischen Installation einschließlich der Bestimmung der Kenngrössen des Fehlerstromschutzschalters mit entsprechenden Prüfeinrichtungen nach IEC 60364-6 (modifiziert; für Deutschland: DIN VDE 0100-600) nachgewiesen werden.

Außerdem werden die Kontaktspannung und der Massewiderstand ermittelt; diese dürfen die in der Vorschrift angegebenen Grenzwerte nicht übersteigen. In der Sicherheitsüberprüfung wird die Abschaltzeit erfasst; bei einem 30 mA RCD beträgt diese in der Regel 20 bis 30 msec. Die kurzzeitverzögerten Fehlerstromschutzschalter erfordern 40 bis 100 msec. Selektiver Fehlerstromschutzschalter mit 300 mA für Brand- und Korrosionsschutzauslösung im Impulsverfahren (50 und 100 Prozent Fehlerstrom) in ca. 200 bis 400 Millisekunden, die Vorschrift (NIN 6.1.3. 9 / EN 61008-1) fordert 130 bis 500 Millisekunden.

Nach unzähligen Vorschlägen und Untersuchungen zur prinzipiellen Einsetzbarkeit der Schutzschaltung wird in den frühen 1950er Jahren erstmalig ein reifer Fehlerstromschutzschalter für den flächendeckenden Gebrauch durch Elektrizitätskunden vorgestellt. 20] Es enthält einen Fehlerstromschutzschalter der Schutzapparate-Gesellschaft & Co. mbH für 1951. 1957 entwickelt Gott Biegelmeier einen Fehlerstromschutzschalter bei der Fa. Filten & Guilleaume in Österreich.

Die Berufsgenossenschaft informiert über Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Hochsprung "Stationäre Fehlerstromschutzeinrichtungen (SRCDs) zur Erhöhung des Schutzniveaus" nach EN VDE 0662 und als Zusatzschutz nach EN VDE 0664-50. Hochsprungtechnik ? Westautomation - Forschung & Entwicklung aufgerufen am 24. 07. 2010. Hochsprungtechnik In der Regel sind bestehende Anlagen geschützt.

Hochsprung Nach DIN 18015-2 (gilt für Wohnanlagen in Deutschland) muss die Zuweisung zu den Fehlerstromschutzschaltern so erfolgen, dass das Ausschalten eines Fehlerstromschutzschalters nicht zum Versagen aller Kreise führen kann.

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