Förderung Einbruchschutz 2015

Einbruchsförderung 2015

Subventionen für den privaten Einbruchschutz (ab 11/2015). Die KfW-Förderung - staatliche Zuschüsse für mehr Sicherheit und besseren Einbruchschutz. Eine Förderung ist nur bei Installation durch eine Fachfirma möglich! Im Jahr 2015 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche weiter stark gestiegen. Sinnvolle Maßnahmen zum Einbruchschutz.

Einbruchschutz fördern

Die KfW Bankengruppe unterstützt seit Nov. 2015 individuelle Einbruchschutzmaßnahmen und hat damit die seit 2014 laufenden Fördermaßnahmen "Altersgerecht Umbauen" und "Energieeffizient Sanieren" vervollständigt. Die KfW Bankengruppe (KfW) unterstützt seit Nov. 2015 gezielt einzelne Maßnahmen zum Einbruchschutz und erweitert damit die seit Okt. 2014 laufenden Programme "Altersgerechte Sanierung" und "Energieeffiziente Sanierung".

Schwerpunkte des neuen Förderprogramms: Förderprioritäten: Förderfähig ist jeder, der in den Einbruchschutz eines vorhandenen Wohneigentums investierte (Eigentümer und Mieter). Die Einbruchschutzmaßnahmen müssen den Vorgaben der DIN oder VDE genügen und von Fachbetrieben durchgeführt werden.

Nach wie vor gibt es die früheren Programme "Energetische Sanierung" und "Altersgerechter Umbau" in Verbindung mit Einbruchschutzmaßnahmen. Klicken Sie hier, um zum neuen Wohnbauförderprogramm der KfW zu gelangen!

Besserer Schutz vor Einbrüchen

Immobilieneigentümer und -pächter können den Bau von einbruchsicheren Toren oder Alarmsystemen leichter mitfinanzieren. Mit Wirkung zum 1. April wird die KfW ihr Angebot zur Förderung des Einbruchsschutzes erweitern. Sie gewährt neben Stipendien von bis zu 1.500 EUR nun auch zinsvergünstigte Darlehen von bis zu 50.000 EUR pro Wohnungseinheit. Darüber hinaus werden Einbruchschutzmaßnahmen nun gesondert gefördert, was bisher nur im Zuge von energietechnischen Erneuerungen oder altersgemäßen Umnutzungen möglich war.

Zugleich baut die KfW den Maßnahmenkatalog aus. Die finanzielle Unterstützung umfasst in Zukunft auch: die Installation von Retrofit-Systemen für den Fensterbereich (z.B. Spezialfenstergriffe ), die Installation und den Umbau von einbruchhemmenden Haus- und Wohnungstüren (z.B. Türspione, Mehrfachverriegelungen mit Sicherheitsschranken, Sprechanlagen), die Installation von Einbruch- und Überfallmeldesystemen (z.B. Kamerasystemen, Panikschalter). Die Bedeutung guter Sicherheitstechnologie zeigt die Polizeistatistik 2015 (PKS), über die die Zeitung "Die Welt" schreibt.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Politiker daraufhin entschieden, den Passiv-Einbruchschutz verstärkt zu forcieren. Der Bundestagshaushaltsausschuss hat für die drei Jahre 2015 bis 2017 je 10 Mio. EUR genehmigt. Die Mittel werden von der KfW als Zuschuss an Hausbesitzer und Pächter vergeben. Mehr als 10.000 Verbesserungsanträge in der Sicherheitstechnologie wurden nach Auskunft der KfW seit dem Start des Programms im November 2015 genehmigt.

Deutsche Versicherungen begrüssen die Erweiterung des Unterstützungsprogramms (PDF). Weil viele Angriffe durch das Nachrüsten der korrekten Sicherheitstechnik vermieden werden können. Etwa 40 prozentige Abbrüche werden durchgeführt, wenn die Verursacher nicht zeitnah eindringen. So lohnt es sich, es für Einbrecher mit Hilfe von Technik so schwierig wie möglich zu machen.

Die Hausratversicherung hat 2014 für Einbruchschäden 490 Mio. EUR bezahlt.

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