Gas Kwh M3

Benzin Kwh M3

Sie können hier Ihren Gasverbrauch von Kubikmeter (m3) in Kilowattstunden (kWh) umrechnen oder umgekehrt. Die Abrechnung von Erdgas erfolgt nicht mehr in Kubikmetern (m³), sondern in Kilowattstunden (kWh). In der Gebäudetechnik sind auch Daten in kWh üblich, für Heizöl in kWh/l oder für Gas in kWh/m³. Durchschnittswert im Abrechnungszeitraum = 11.220 kWh / m3.

Das Erdgas wird mit dem Zähler in Kubikmetern (m3) registriert und in Kilowattstunden (kWh) abgerechnet.

Kurzinformation Gasversorgung

Naturgas selbst stinkt nicht. Die Messung von Naturgas erfolgt mengenmäßig, d.h. in m³. Dabei wird die in m3 gemessene Erdgasmenge in kWh umgewandelt, so dass sie ohne Beeinflussung durch Luftdruck und Temparatur berücksichtigt werden kann. Die Heizwerte geben an, wie viel Strom im Gas vorkommt. Sie gibt an, wie viel Strom im Gas vorkommt.

Die Besteuerung erfolgt auf den Konsum oder die Netzentnahme im Inland. Der Energieabgabe auf Erdgase wird vom Energielieferanten Rechnung getragen und an die Steuerbehörden abführt. Doch der Ölpreis ist keine One-Way-Straße nach oben: Diese Korrelation wird durch die Beobachtung deutlich, dass der Erdgaspreis zwischen 1985 und 2002 um 3 Prozentpunkte gefallen ist, während die gesamte Teuerungsrate in diesem Zeitabschnitt bei rund 38 Prozentpunkten lag.

Mit Ausnahme der Erd-gassteuer, die die Benzinpreise im Jahr 2002 mit 0,3476 Cent/kWh belastet hat (heute sind es bereits 0,55 Cent/kWh), wäre der Benzinpreis zwischen 1985 und 2002 gar um 16% gefallen. Gegenüber den wenigen Herstellern ohne die Aufrechterhaltung des Ölpreises wäre die Umsetzung solcher Preisnachlässe kaum durchsetzbar. Eine solche Preisreduktion wäre nicht möglich. Wie hoch ist der feste Ölpreis?

Der Ölpreislink verbindet den Erdgaspreis mit dem Heizölpreis zeitversetzt und zeitgleich. Der Ölpreiszusammenhang ist nicht rechtlich festgelegt. Es ist auch nicht die "Erfindung der dt. Importeure", sondern ein wesentlicher Bestandteil langfristiger Versorgungsverträge zwischen ausl. Herstellern und vdp. Gegenwärtig gibt es keine Belege dafür, dass die Erzeuger den Zusammenhang mit den Ölpreisen aufgeben wollen oder dass sich der Konkurrenzkampf zwischen diesen Erzeugern intensiviert, möglicherweise mit der Konsequenz, dass die Ölpreise nicht verknüpft sind.

Deutschland könnte sich nur dann von der Ölaufnahme lösen, wenn Gas dauerhaft und in ausreichenden Mengen von einer großen Anzahl von Erzeugern zu einem Preis unterhalb des Ölpreisniveaus bezogen werden könnte. Das wäre auch nicht logisch, da die Ölpreisverbindung in beide Himmelsrichtungen funktioniert. Es hindert die Erzeuger daran, ihre Marktstellung angesichts sinkender Ölpreise auszuschöpfen und die Benzinpreise hoch zu halten. Außerdem werden sie daran gehindert, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Durch den vertraglichen Bezug zum Ölpreis wird sichergestellt, dass auch die Benzinpreise mit sinkendem Ölpreis nachgeben. Damit ist die Bildung von Marktpreisen für Wärmeträgeröl als Grundlage für die Bildung von Erdgaspreisen nicht nur in Deutschland über alle Handelsphasen vom Erzeuger bis zum Verbraucher vorhanden. So gewährleisten die auf der Grundlage fester Ölpreise abgeschlossenen langjährigen Versorgungsverträge zwischen Erzeugern und Abnehmern, dass Gas langfristig konkurrenzfähig gegenüber der wichtigsten konkurrierenden Energie, dem Heizöl, eingesetzt werden kann.

Weshalb ist die Verknüpfung des Ölpreises von Bedeutung? Der Ölpreis ist marktkonform, da sich Gas und Schweröl in einem intensiven Konkurrenzkampf befinden. Die langfristigen Versorgungsverträge geben deutsche Importeure eine dauerhafte Kaufsicherheit. Auf der anderen Seite sichert die Erdölpreisbindung die hohe Investition der produzierenden Länder in die Erdgasproduktion. Zwischen 1985 und 2002 sanken die Benzinpreise um rund 3 vH.

Der feste Ölpreis gewährleistet wettbewerbsfähige Tarife für das importierende Land. Der Hersteller, der sich zu Langzeitlieferungen bereit erklärt, fordert im Gegenzug, zu verlangen, dass der Marktpreis dem aus der Wettbewerbssituation resultierenden Verkehrswert entspreche. Die Benzinpreise orientieren sich auch an den Erdölpreisen in Ländern, in denen es keinen festen Ölpreis gibt - zum Beispiel in den USA und Großbritannien -, aber mit starken Schwankungen.

Ausschlaggebend für die Entwicklung der Erdgaspreise ist jedoch die Versorgungspolitik der großen Erzeuger Russland und Norwegen, die auch Erdölproduzenten sind. Weshalb sollte das in Westeuropa immer stärker nachgefragte Gas günstiger angeboten werden, wenn die Verbindung zum Ölpreis unterbrochen wird? Schließlich bedeutet die Ölpreisverbindung, dass es keine einseitige Straße nach oben gibt, wenn es um den Ölpreis geht. Im zweiten Halbjahr der 80er Jahre sank unser Erdgasverkaufspreis merklich.

In Anbetracht der geringen Anzahl von Lieferanten für Westeuropa und Deutschland wären solche Entscheidungen ohne Erdölbindung kaum denkbar. Damit dient die Öl-Bindung als Schutz vor überhöhten Preisanforderungen der Hersteller. Welche Rolle spielt der Konsumentenschutz im Ölpreisindex? Der Ölpreiszusammenhang hindert die wenigen Erdgasproduzenten daran, angesichts sinkender Ölpreise ihre Marktstellung auszuschöpfen und die Benzinpreise hoch zu halten. Der Ölpreis wird von den wenigen Erdgasproduzenten nicht beeinflusst.

Mit Blick auf die steigende Nachfrage nach Erdgas bietet der Abschluss langfristiger Vereinbarungen den Verbrauchern in Deutschland langfristig ein Höchstmaß an Liefersicherheit zu berechenbaren Preis. In diesem Zusammenhang ist es kaum verwunderlich, dass das Verfahren der Ölpreisindexierung in der Regel von den Produzenten in der Zeit der niedrigen Erdölpreise und von den Verbrauchern in der Zeit der hohen Erdölpreise lautstark beanstandet wird.

Damit wird jedoch klargestellt, dass der Zusammenhang zwischen den Ölpreisen kein einseitig bevorzugtes Modell für die Produzenten ist. Für einen Gaspreisvergleich ist eine Stichtagsanalyse daher wenig sinnvoll. Wie hoch sind die steuerlichen Lasten für die Versorgung mit Gas? Der Marktanteil am Gaspreis der Haushalte liegt bei 30 vH. Die Gesamtsteuerbelastung für Gas belief sich 2003 auf 4,26 Mrd. ? (2002: 3,13 Mrd. ?).

Von diesem Betrag entfallen 3,21 Milliarden Euro (2002: 2,16 Milliarden Euro) auf die Erd-gassteuer, 0,35 Milliarden Euro (2002: 0,32 Milliarden Euro) auf die Produktionsabgabe und 0,70 Milliarden Euro (2002: 0,65 Milliarden Euro) auf die Konzessionsabgabe. Vergleicht man die Preise für deutsche Erdgasimporte mit den Preisen des englischen Spotmarktes, so stellt man fest, dass die Preise für Erdgasimporte in Deutschland nicht so hoch sind wie in Großbritannien: In der Regel folgen die dt. Einfuhrpreise für Gas der gleichen Markttendenz wie die englischen Kassamarktpreise - allerdings fluktuieren sie aufgrund der Verbindung von Öl- und Gaspreisen weitaus weniger.

Im Vergleich zum Erdöl ist der Erdgasmarkt auch deutlich berechenbarer: Da die Gaspreise mit einer Zeitverzögerung von einem halben Jahr auf den derzeitigen Ölpreis reagieren, werden die Absolutspitzen in der Förderkurve des Erdölpreises begrenzt. Im Großen und Ganzen profitieren die Konsumenten von der preisdämpfenden Wirkung der Erdölpreisbindung. Naturgas ist ein natürliches Produkt, das nur in wenigen Staaten auftritt.

Als rohstoffarmes Deutschland sind mehr als 80 Prozentpunkte von Importen abhängig. Bei der sicheren Erdgasversorgung ist eine ausgeglichene und vor allem langfristige Sicherung der Erdgasversorgungsquellen von großer Wichtigkeit. Der Anteil der eigenen Produktionsquellen am Erdgasabsatz in Deutschland beträgt 16 Prozentpunkte, während Russland im Jahr 2003 rund 35 Prozentpunkte, die Niederlande 19 Prozentpunkte, Norwegen 24 Prozentpunkte und Großbritannien, Dänemark und weitere 6 Prozentpunkte lieferte.

Durch reduzierte Transportaufwendungen und kostengünstigere Verflüssigungsanlagen für Erdgase kann Liquefied Natural Gas (LNG) in Deutschland künftig auch die Erdgasversorgung ausweiten. Lediglich drei Erzeuger machen mehr als 75 Prozent des inländischen Erdgasabsatzes aus. Man könnte meinen, dass diese Hersteller in einem importionsabhängigen Staat wie Deutschland bei einer Aufhebung der Ölpreisbindung natürlich weniger für Gas als für Erdöl verlangen würden.

Der Ölpreis-Link schützt die überhöhten Preisanforderungen der wenigen Hersteller.

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