Haussteuerung Selber Bauen: Aufbau einer eigenen Haussteuerung

auch ein komplettes Haussteuerungssystem selbst zu entwickeln. Guten Tag an alle, ich möchte bald bauen.

smart-Home Do-it-yourself – Warum ich mich belästige

Dies wird mein erster Beitrag über smart-Home in home-made sein und am Anfang möchte ich Ihnen erläutern, warum ich mir die Arbeit abnehme und alles selbst einprogrammiere. Wenn ich vor 2-3 Jahren über Hausautomation nachzudenken begann, ging es hauptsächlich um eine zeitliche Steuerung von Leuchtmitteln und möglicherweise auch um Automatikheizkörper (ganz vorne ist dieser Zeitpunkt noch offen).

Ich war natürlich auch von der Vielzahl der möglichen Lösungen begeistert, besonders die vielen unterschiedlichen Anlagen haben mich überzeugt. Grundsätzlich arbeiten alle 3 Anlagen so, wie sie sollen. Ich habe nicht viel über „eQ-3“ nachgedacht, weil es für HomeMatic-Geräte bestimmt ist, es gibt dort wahrscheinlich eine Open Source-Alternative – dennoch ist das Betriebssystem sehr begrenzt und da es nur in Deutschland vertrieben wird, ist die Anwenderbasis nicht so groß.

Dann habe ich mich zuerst für FHEM interessiert und war davon angetan, wie viele unterschiedliche Anlagen hier betreut werden. Dies erleichtert die Erzeugung verschiedener Geräte und Sachverhalte nicht. Aber das UI hat sich für mich als das größte Hindernis herausgestellt – es ist, gelinde gesagt, schlecht und scheint wie im Jahr 2000 Einerseits ist das Erstellen einer Benutzeroberfläche nicht gerade anwenderfreundlich, andererseits ist der Ausdruck „responsive design“ ein Fremdbegriff für FHEM.

Schließlich kann man feststellen, dass FHEM viele verschiedene Anlagen beherrscht, aber in Erscheinung und Ausstattung nur etwas für Streber (liebevoll gemeint). Als nächster Anlauf war offenHAB, zunächst einmal versprach offenHAB 2 viele Innovationen, ist aber noch weit weg und scheitert daher. offenHAB arbeitet nach dem selben Prinzip wie FHEM.

Eine Vielzahl von Systemen (mehr als FHEM) werden von Plug-Ins gestützt und das Ganze wird über ein kompliziertes Regelsystem aufgebaut. Gesteuert wird entweder über eine Anwendung oder einen Webbrowser, wobei mindestens Bildschirmfotos die Möglichkeiten eines „responsive design“ suggerieren. Ich hätte mir für meine USB-Steckdose ein Plug-in erstellen müssen – auch hier wieder ein Minus-Punkt (auch FHEM wusste die Steckdose nicht).

Doch auch bei offenemHAB ist das UI ab dem Jahr 2000 – ganz altmodisch. Auch sind die Chancen für „responsive design“ nicht wie aus der Web-Programmierung bekannt vorgegeben. Meiner Ansicht nach scheitert die Akzeptanz von OpenHAB auch bei den Frauen. Inzwischen habe ich mehr Geräte für die Hausautomation, diverse Tinkerforge-Module und Schalter/Taster vor Ort an den GPIO-Ports.

Also sind mehrere Gründe zusammen gekommen, warum ich keines der bestehenden System haben wollte: So programmiert man sich selbst – einfacher gesagt als gemacht. Doch was ist das Netz, ich habe bei Google nach smart-Home und „UI“ recherchiert und mir mehrere hundert verschiedene Webseiten mit unterschiedlichen Protoypen und Betriebssystemen angesehen. Da hat jemand das eventuelle Aussehen eines nahezu perfekt gestalteten smart-Home UI geschaffen und meinen eigenen Stil wiedergefunden.

Damit konnte ich endlich mein eigenes Design erstellen. Die anderen Puzzleteile waren mehr oder weniger zügig zusammen. Auf der Softwareseite kommt ein Client-/Serversystem zum Einsatz, das ich in der Version phyton 3.4 programiere und das über Websockets miteinander kommunizieren kann. Ein solches ist jedoch ein ziemlich großes Vorhaben, weshalb es sehr lange dauert.

Nichtsdestotrotz halte ich weiter an und kann bereits auf einige kleine Fortschritte zurückblicken, unterschiedliche Systemteile arbeiten bereits. Obwohl ich sehr in Rückstand bin, halte ich an meiner Entschlossenheit fest, das neue Gerät von Anfang an zu implementieren. Ich werde dann in weiteren Artikeln die Einzelschritte & Bestandteile meines Gesamtsystems näher erläutern.

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