Intelligentes Messsystem

Durchdachtes Messsystem

Muß ich bereits ein intelligentes Messsystem installiert haben? Erst wenn Sie in die nachfolgenden Verbrauchs- oder Erzeugungskategorien eingestuft werden, müssen Sie ein intelligentes Messsystem (iMSys) ab 2017 oder 2020 installieren haben. Die Installationspflicht des Messstellenbetreibers ist daher gegeben und Sie müssen diese Installation tolerieren. Aber auch die gesetzlich vorgeschriebenen Preisgrenzen für die Installation und den Einsatz des Systems sind Neuerungen.

Die Installation der Anlage ist ab 2020 für Konsumenten mit einem jährlichen Stromverbrauch zwischen 6.000 und 10.000 Kilowattstunden und ab 2020 für Konsumenten mit einem jährlichen Stromverbrauch von weniger als 6.000 Kilowattstunden erforderlich. Die Bezeichnung "optionale Installation" ist nur eine Auswahl für den Messstellenbediener. Entscheiden sich die Betreiber der Messstelle für die optionale Installation, ist diese für Sie verbindlich und Sie müssen die Installation tolerieren.

Hier finden auch die gesetzlich vorgeschriebenen Preisgrenzen Anwendung. Eine freiwillige Installation von intelligenten Messsystemen erfolgt nur auf Verlangen des Konsumenten und ist jederzeit möglich. Die Preise für Installation und Bedienung müssen Sie selbst mit dem Messpunktbetreiber aushandeln, da es in diesem Falle keine gesetzlich vorgeschriebenen Preisgrenzen gibt.

Intelligente Messsysteme vs. modernste Messgeräte:

Modernste Messgeräte und kluge Messsysteme sind Bezeichnungen, die im Rahmen des Messpunktbetriebsgesetzes und des anstehenden Smart Meter Rollout zunehmend verwendet werden. Was hinter diesen beiden Ansätzen steht und warum sowohl modernste Messgeräte als auch innovative Messe-Systeme den Konsumenten nur durch echte Darstellungsmöglichkeiten einen Zusatznutzen bieten können, erläutern wir Ihnen. Zur Erklärung des Unterschieds zwischen einem fortschrittlichen Messsystem und einem intelligentes Messsystem ist es sinnvoll, sich zunächst einmal anzusehen, was ein modernes Messsystem ist.

Ein modernes Messgerät ist die einfache Weiterführung des Veteranen Ferraris-Zählers, der den Energieverbrauch mit einem mechanischem ZÃ? auswertet. Anstelle dieses mechanisches Verfahrens verwendet das heutige Messgerät eine Digitalanzeige zur Darstellung der Leistungsaufnahme. Ein modernes Messsystem ist daher im Grunde genommen ein Digitalzähler ohne Kommunikationskupplung und ohne Datenübertragung. Anders als bei den heutigen Messgeräten sieht das Recht ein intelligentes Messsystem vor.

Werden digitale Messgeräte mit einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BSI) zugelassenen Smart Meter Gateway verbunden, ergibt sich das, was der Parlament ein intelligentes Messsystem nennt. Welche Vorteile haben modernste Messgeräte und innovative Messverfahren? Das zeitgemäße Messgerät kann die aktuelle Leistungsaufnahme und einige der gespeicherten Messwerte auf der Digitalanzeige ausgeben.

Doch in der Realität kommt dieser Darstellungslösung keine Bedeutung zu - denn neben dem Weg in den Weinkeller zum Messgerät müssen die heutigen Messgeräte zum Teil sogar durch Morsecode mit einer Blitzleuchte zur Darstellung der Messdaten gefördert werden. Es ist fragwürdig, ob ein intelligentes Messsystem den Verbrauchern einen wirklichen Mehrwert bietet, wenn es keine sinnvollen Sichtlösungen hat.

Die Anwesenheit eines zugelassenen Gateway macht ein Messsystem also nicht unbedingt intelligenter, da vieles davon abhängt, wie die gesammelten Informationen dem Konsumenten präsentiert werden. Daher wird empfohlen, unabhängig davon, ob die Installation eines elektronischen Meßsystems freiwillig oder zwingend ist, auf die Darstellungsmöglichkeiten des eigenen Meßstellenbetreibers mit grundlegender Verantwortung zu achten.

Schalter mit hohem Kundennutzen: Dies alles bildet die technologische Basis für unseren digitalen Elektrizitätszähler. So wird der Handgriff zur Leuchte und der Weg in den Weinkeller, um den momentanen Energieverbrauch zu erkennen, nie real. Messstellenbetriebssatz, Smart Meter. Inkl.

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