Magenta home: Das Magenta-Haus

Die Magenta SmartHome Skill ermöglicht Ihnen die einfache Bedienung Ihres Smart Home Systems mit Ihrer Stimme. Basisdienst zum Magenta SmartHome-Upgrade-Service.

Drei Jahre Magenta SmartHome im Test: Unser Erlebnisbericht

Zeit für einen umfangreichen Langzeittest: Kann das Gerät im täglichen Leben überzeugend sein? Grundvoraussetzung für die Verwendung von Magenta SmartHome ist die sogenannte Home Basis der Deutschen Telekom, die über WLAN oder Netzwerkkabel mit dem Netz vernetzt ist. Der Homebase Preis liegt individuell bei rund 125 EUR, wird aber oft (effektiv) zu einem günstigeren Preis im Package mit anderen intelligenten Heimkomponenten geboten.

Zu den Stärken von Magenta SmartHome gehört die Benutzerfreundlichkeit und Konfigurierbarkeit. Die Hinzufügung neuer Bauteile ist ebenfalls sehr einfach und kann in wenigen Arbeitsschritten durchgeführt werden. Aber das heißt auch: Magenta SmartHome ist die richtige Entscheidung für „Hobbyisten“, die ihr Smart Home mit eigenen Skripten etc. individualisieren wollen und keine tiefgreifenden Änderungen und „Basteln“ möglich sind.

Die Vielzahl der Anwendungen und Eingabeoptionen hat sich im täglichen Leben als praktikabel erwiesen: So gibt es Anwendungen für iPhone und iPod, für Apple Watch, für BMW (ConnectedDrive) und die Steuerung des Systems über das Internet über die Sprachsteuerung über das Internet. Die Smartphone-App wird im täglichen Leben immer weniger genutzt, während wir (komfortablere) Bedienmöglichkeiten wie z. B. Alexander und Apple Watch öfter ausnutzen.

Viele Wettbewerber bieten nur einen einzigen Wireless-Standard (z.B. Z-Wave, HomeKit), während die aktuelle Hardware-Generation (2.0) der Home Basis der Deutschen Telekom mit HomeMatic, HomeMatic IP, ZigBee und DECT ULE zusammenarbeitet. Dementsprechend breit ist die Palette der Fühler und Bauteile – vom Adapterstecker über vernetzte Rauchmelder bis hin zu Heizkörperthermostaten, Sirenen und Überwachungs-Kameras.

Das “ Problemfeld “ kennt jeder Smart-Home-Nutzer: Wenn man einmal mit der Vernetzung der eigenen vier Wänden beginnt, gibt es kein Ende…. Der kürzliche Einzug in ein anderes Haus war für uns Anlass, das System Magenta SmartHome um zusätzliche Bausteine zu erweitern, vor allem im Hinblick auf die Heizungsregelung und diverse Sicherheitsbauteile.

Ungeachtet der nachfolgend aufgelisteten Schwachstellen hat sich das Gerät im täglichen Leben bewährt: Alle Strahler werden über das Magenta SmartHome gesteuert, um die Kosten für die Heizung mit Hilfe von zeitlichen Profilen und der Abwesenheitsfunktion (die Heizungstemperatur wird während der Abwesenheitszeit reduziert) zu mindern. Es macht Sinn, sie mit Tür- und Fenstersensorik zu kombinieren (wir verwenden Bauteile von eQ3 und der Deutschen Telekom), damit die Kühlerventile bei Raumbelüftung selbstständig schließen (siehe auch unseren Report Heizungsregelung mit Magenta SmartHome).

Als Alarmierungssystem setzen wir neben verschiedenen anderen Sicherheitsmaßnahmen das Magenta SmartHome ein. Es ist im täglichen Leben ermutigend zu wissen, dass Diebe (!) abgeschreckt werden und im Falle einer Push-Meldung werden die Anwohner umgehend über Einbrüche benachrichtigt (siehe auch unseren Report Magenta SmartHome als Alarmanlage). In der Praxis stellen wir fest, dass das Gerät mit einer Push-Meldung meldet, wenn beim Auszug aus dem Haus noch offene Scheiben vorhanden sind – auch diese Funktionalität hilft, das Haus besser zu sichern.

Als Leuchtmittel verwenden wir nahezu ausschliesslich Philips Hue Leuchten, die wir in das Magenta SmartHome System einbinden. Zum Beispiel werden beim Auszug aus dem Haus alle Leuchten abgeschaltet, wenn der Abwesenheitsmodus in der Magenta SmartHome App eingeschaltet ist. Wir verwenden auch Osram Lightify Gartenprodukte, die wir über Magenta SmartHome ansteuern. Bauteile wie Tür- und Fenster-Kontakte kosten in der Regel zwischen 20 und 50 EUR, wobei bei einigen Produkten wie den Sonos-Lautsprechern erheblich mehr Geld ausgegeben werden muss (ab ca. 200 EUR).

Hinzu kommen, wie bereits erwähnt, die Ausgaben für die Hauptverwaltung (Home Base) und die monatlichen Grundgebühren von rund 5 EUR. In der Summe sind die Gesamtkosten für das Smart Home relativ gut kalkulierbar, zumal die Montage des Funksystems selbst unter Umständen Elektroinstallateure erfordert (siehe auch: Smart Home Costs). Das Magenta SmartHome mit den vielen aufeinander abgestimmten Geräten und einer leichten Bedienbarkeit kann zwar generell begeistern, doch hat das Gerät auch einige Schwachstellen, die uns im täglichen Leben aufhalten.

Unsere zentrale Kritik: Das Gerät arbeitet noch nicht so sicher, wie es sollte oder sollte. Oftmals konnten wir die Anwendung über mehrere Monate nur nach einem Restart der Homebase verwenden – bevor kein Einloggen möglich war und nur eine verschlüsselte Meldung ausgegeben wurde („Fehler 99020“).

Mit einer Anlage, die auch für sensible Aufgaben wie die Überwachung von Häusern genutzt wird, sollen Störungen wesentlich rascher beseitigt werden. Das Magenta SmartHome kann mittels Geo-Fencing (basierend auf den GPS-Koordinaten des Smartphones) feststellen, ob ein Einwohner nach Haus kommt und schaltet z.B. den Wecker aus und die Heizungsanlage ein.

Im Alltagsleben ist die Funktionalität jedoch nicht wirklich sinnvoll, da sie nicht sicher arbeitet und nur die Rückgabe, aber nicht das Aussteigen aus dem Haus, vom Gerät mitgeschrieben wird. Wenn Sie zurückkehren (mit etwas Glück), wird der „Home“-Modus eingeschaltet und der Wecker ausgeschaltet, aber wenn Sie das Haus verlässt, muss der Abwesenheitsmodus immer von Hand gesetzt werden – er ist nicht wirklich clever.

Noch ein Beispiel: Magenta SmartHome verfügt über eine praktische „Hausmeister“-Funktion, die zufällig gewählte Leuchten während Ihrer Anwesenheit anspricht. Im Übrigen: Bei Magenta SmartHome hilft der Nutzer der Qivicon Community in der Regel in kürzester Zeit. Das Magenta SmartHome hat in unserem Dauertest eine gute Figur gemacht.

Trotzdem hat sich das Gerät im täglichen Leben bewährt, da es leicht zu handhaben und zu parametrieren ist. Ein Pluspunkt ist auch die lange Reihe kompatibler Geräte und Bauteile, die ständig mit neuen Partnern ausgebaut wird.

Categories
Smart Home

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.