Seit wann sind Rauchmelder in Mietwohnung Pflicht

Ab wann sind Rauchmelder in Mietwohnungen Pflicht?

Der Wohnungseigentümer ist für die Installation verantwortlich und dient ausschließlich dem Schutz der in einer Wohnung wohnenden Personen. Trifft die Rauchmeldepflicht auch auf Wohnungseigentumssysteme zu? Ab wann muss ich den Vermieter in meine Wohnung lassen?

Rauchmelderpflicht: Hausherren scheuen sich bei der Installation.

Die Installation von Brandmeldern ist seit jeher in neuen Gebäuden in Brandenburg erforderlich. Bei Altbauwohnungen haben die Hausherren bis 2020 Zeit zur Nachrüstung. In Brandenburg besteht seit Juni 2016 die Verpflichtung zur Installation in neuen Gebäuden. Bestehende Objekte müssen bis 2020 umgebaut werden. Aber bisher ist nur ein kleiner Teil der brandenburgischen Appartements mit Rauchmelder ausgerüstet.

Trotz gesetzlicher Verpflichtung haben die Eigentümer bis 2020 Zeit, die bestehenden Objekte umzurüsten. Wären in ihren Appartements kleine, rundliche Boxen von der Zimmerdecke gehängt worden, müßten sie 2,50 bis drei EUR pro Monat mehr als die laufenden Kosten ausgeben. In den meisten der 4500 Appartements müssen Rauchmelder eingebaut werden. "Müssen z. B. Messgeräte ersetzt werden, können unsere Partnerunternehmen in diesem Fall sofort Rauchmelder anschrauben", sagt Stammert.

Obwohl der Genossenschaftschef noch ungeklärte Schwierigkeiten bei der Instandhaltung der Anlagen sieht, die während der Raucherzeugung sehr laute Pieptöne abgeben, würde er an den Vorteilen nicht zweifeln. Mit einem Rauchmelder hätte diese Katastrophe wahrscheinlich vermieden werden können", sagt Matthias Stammert. In Brandenburg sind seit letztem Juni die rechtlichen Voraussetzungen in Brandenburg in Kraft gesetzt.

Gemäß der Novellierung der Bauordnung müssen Rauchmelder in neuen Appartements unverzüglich installiert werden. Für Bestandsimmobilien wurde den Eigentümern eine Übergangszeit bis 2020 gewährt - diese Frist ist auch landesweit gültig. Das Land Brandenburg war das vorletzte Land, das über die Rauchmelderpflicht entschied. In beiden LÃ?ndern mÃ?ssen die GerÃ?te in allen Wohn-, Schlaf- und Kinderschlafzimmern im Einsatz sein.

Andererseits sind andere städtische und privatwirtschaftliche Eigentümer noch lange nicht so weit wie Wobbag. Obwohl die Vorschriften vorsehen, dass Rauchmelder einmal im Jahr einer Sichtkontrolle zu unterziehen sind, ist nicht klar, ob dies auch für Produkte zutrifft, die sich selbst fachlich auswerten. Für die Frankfurter Wohnungs- wirtschaft (Oder), einen der grössten Hausherren des Landes mit 8050 Wohneinheiten, ist noch kein zeitlicher Rahmen für den Umbau von Bestandsimmobilien zu erwähnen.

Sogar kleine Unternehmen befinden sich noch in der Planungsphase. Aktuell sind nur fünf Prozentpunkte der 400 16 Mietobjekte in Brandenburg mit Rauchmelder ausgerüstet, sagt Vorstandssprecher David Eberhardt. "Da durchschnittlich drei Anlagen zu installieren wären, erwartet Eberhardt einen Aufwand von 100 EUR pro Appartement. Kaminkehrer berichteten, dass Ein- und Mehrfamilienhäuser viel öfter mit Rauchmelder ausgerüstet sind.

Nach Schätzungen von Gildenmeister Markus Hirschnitz hat jeder fünfte brandenburgische Privatbesitzer die Anlagen installiert. "Aber es gibt oft auch billige Modelle unter ihnen", sagt er. Mit seinem Kollegen Stephan Rost, Gildenmeister aus Fürstenwalde (Oder-Spree), beklagt er, dass die Staatsregierung keine Aufsichtsbehörde für die Rauchmelderpflicht bestellt hat.

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