Sicherheitsanalyse Aufzug

Aufzugssicherheitsanalyse

Auf diese Weise soll der Aufzug in eine Sicherheitsstufe gebracht werden, die einer solchen entspricht. Arbeitssicherheitsverordnung für Fahrstühle und Liftsysteme | TÜV Süd-Gruppe Da die neue Arbeitsschutzverordnung (BetrSichV) am 15.06.2015 in Kraft getreten ist, dürfen überwachte Aufzüge erst dann in Betrieb genommen werden, wenn der Unternehmer oder eine gleichwertige Person die Sicherheit ihrer Benutzung nach dem neuesten Erkenntnisstand der Wissenschaft nachgewiesen hat ( 4 Abs. I Nr.

3). Wir als ZÜS folgen der Entscheidung des Nationalen Ausschusses für Arbeitssicherheit und Sicherheitstechnologie (LASI) zur konkreten Durchführung dieser Novelle.

Textauszug aus LASI AG2 Resolution 16/2: "Eine Qualitätsabweichung des Aufzugs von den derzeit gültigen EU-Vorschriften für das Inverkehrbringen ist ein Hinweis darauf, dass ein sicherer Betrieb nach dem neuesten technischen Standard nicht garantiert werden kann. Falls der Unternehmer nicht nachweisen kann, dass die Anlage nach dem neuesten technischen Standard gefahrlos betrieben werden kann, besteht ein von der zugelassenen Prüfstelle (ZÜS) zu beurteilender Mangelzustand.

"Was heißt das für die periodische Inspektion meiner Aufzuganlage? Die ZÜS vergleicht nun im Zuge der Hauptuntersuchung auch noch die technischen Einrichtungen Ihrer Liftanlage mit den 22 Stellen der untenstehenden Aufstellung (siehe unten). Jede einzelne dieser Stellen kann ein großes Risikopotenzial beinhalten. Wird an Ihrer Gesamtanlage eine Gefahr erkannt, so wird dies durch folgende Mängel auf dem Prüfzeugnis beanstandet: "Das System kann nach dem derzeitigen Kenntnisstand in Bezug auf folgende Gefahren / Gefahrensituationen nicht ohne Einschränkung eingesetzt werden.

Die Arbeitgeberin oder eine gleichwertige Person muss Schutzmassnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Anlage nach dem neuesten technischen Standard zu gewährleisten. Wird zum Beispiel ein "Auto ohne Autotüren" (siehe LASI-Liste Nr. 14) erkannt, kann dieses große Sicherheitsrisiko komplett eliminiert werden, z.B. durch den Einsatz einer Autoverbindungstür.

Mit einem Sicherheitslichtvorhang beispielsweise senken Sie das Risikoniveau auf ein mittel bis unteres. Anschließend müssen die getroffenen Massnahmen von einem ZÜS, wie z.B. TÜV SÜD, auf ihre Tauglichkeit und Effektivität geprüft werden. Es werden keine Beanstandungen mehr erhoben, die aufgrund von Schutzmassnahmen kein erhöhtes Sicherheitsrisiko mehr aufwerfen.

Bei den 22 Punkten in der folgenden Auflistung handelt es sich um eventuelle Schwankungen Ihrer Aufzuganlage, die zu einem hohen Gefährdungspotential und damit zu einer Gefährdung der Betriebssicherheit führen können. Zusätzlich können weitere Schwankungen mit einem mittleren oder niedrigen Risikopotenzial auftreten. Anhand einer Risikobeurteilung bestimmen Sie wirklich alle bestehenden Schwankungen Ihrer Aufzuganlage für den gefahrlosen Einsatz nach dem neuesten technischen Standard.

Ein vernünftiges Maßnahmenpaket sorgt für einen gefahrlosen Einsatz. Wir unterstützen Sie mit unserer "Sicherheitsanalyse PLUS" dabei, alle wesentlichen Gefahren zu identifizieren und richtig zu bewerten. Durchführung der LASI AG2 Entscheidung 16/02 - Liste der möglichen Gefahrensituationen mit hohem Risikoniveau: Nr. Spezifikation der EG ZÜS Entscheidung BA-002rev4 über Fehler 712 ("Das System kann nicht ohne Einschränkung nach dem neuesten Erkenntnisstand in Bezug auf nachfolgende Gefahren/Gefahrensituationen eingesetzt werden.

Mehr zum Thema