Smart home Haus

Intelligentes Zuhause

Das Informationsportal zu Smarthome: Intelligente Produkte, News & Trends. Smart-Home - was ist das? Mit Hilfe modernster Technologie kann das Haus auch per Handy oder Tablett ferngesteuert und überwacht werden. Es ist nicht mehr der Nachbarn, der während der Ferienzeit die Blüten bewässert, die Jalousien aufdreht und von Zeit zu Zeit das Haus anmacht, sondern das Haus selbst. Hierfür gibt es unterschiedliche Smart Home Systeme - aber nicht alles macht in jedem Falle Sinn: Eine entscheidende Bedeutung kommt dabei zu, ob gerade ein neues Haus entsteht oder ob man ein Smart Home umrüsten will.

Smart-Home - was ist das? Ein " Smart Home " ist im Allgemeinen ein Haus, in dem gewisse Einrichtungen wie z. B. Heizungen, Beleuchtungen, Kühlschränke oder Tabletts untereinander vernetzbar sind. Dieses Vernetzen macht die Anlagen etwas intelligenter und orientiert sich an den persönlichen Wünschen der Einheimischen. Die technischen Prinzipien für ein Smart Home System sind in der Regel Aktuatoren oder Taster, zum Beispiel für Rollladenantriebe, und Sensorik wie z. B. Lichttaster oder Temperaturmessgerät.

In der Regel lassen sich die Anlagen nicht nur über die Fernbedienung, sondern auch über Smartphone und Tabletts steuern. Jeder, der sein ganzes Smart Home modernisieren möchte, wird mit zwei verschiedenen Anlagen konfrontiert: Sowohl Funk- als auch Kabelanlagen können eine Verbindung zwischen den verschiedenen Endgeräten einrichten. Einer der beiden Typen von Smart Home ist das Kabel.

Anwender können Endgeräte unterschiedlicher Anbieter zusammenstellen und müssen nicht darauf achten, ob unterschiedliche Funkanlagen ineinandergreifen. Die Kabelverlegung und die Ausrüstung für drahtgebundene Anlagen sind teuer. Wenn Sie eine verkabelte Anlage umrüsten wollen, müssen Sie mit viel Arbeit aufwarten. Wenn Sie ein neues Haus bauen oder Ihr Haus grundsätzlich renovieren, sollten Sie über eine verkabelte Anlage nachgedacht haben.

Zur Erhöhung der Beweglichkeit können vorsorglich leere Leitungen in die Wand eingeführt werden, durch die später weitere Leitungen gezogen werden können. Manche WLAN-Geräte benutzen auch andere Frequenzen, z.B. 433 oder 866 MHz- und 860 Bänder. Drahtlose Endgeräte sind vielseitig verwendbar und können von jedem Ort innerhalb des Netzwerkradius betrieben werden. Eine Nachrüstung ist kein Thema - mit einem gängigen Funk-Standard ist die Verständigung rasch aufgebaut.

Auch sind die angebotene Bausteine preiswerter als verdrahtete Anlagen. Es gibt aber auch Schwächen bei ferngesteuerten Smart Homes. Diverse Unternehmen erarbeiten zurzeit Lösungsansätze zur Kombination unterschiedlicher Funknormen. Gegenwärtig ist es jedoch schwierig, Smart Home Devices unterschiedlicher Anbieter zu vereinen. Wenn Sie ein vorhandenes Haus umrüsten wollen und keine Mauern öffnen dürfen, können Sie sich für die kostengünstigere drahtlose Lösung entscheiden.

Umgebungsunterstütztes Leben (AAL) ist ein besonderer Raum im Haus. Mit intelligenten Lösungsansätzen sollen Ältere so lange wie möglich allein leben können. Zum Beispiel leuchtet das Lämpchen, wenn die Türklingel ertönt. Die Kochplatten können so programmiert werden, dass sie sich selbst ausschalten, sobald kein Kochtopf mehr vorhanden ist.

Dies ermöglicht die Verbindung mit dem Smart Home, ohne ein Handy, Tablett oder Wand-Terminal betreiben zu müssen. Wenn zum Beispiel ein Älterer den Rolladen nicht mehr selbst herunterladen kann, übernimmt die Automatik das für ihn", erläutert Dr. Steffen Wendzel vom Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Datenverarbeitung und Arbeitswissenschaft (FKIE) in Bonn.

"Von der Heimautomation bis zum Smart Metering steht eindeutig die Erhöhung des Wohn-Komforts im Mittelpunkt. Einige Smart Home-Lösungen benötigen eine grundlegende Ausbildung in der Programmierung, andere Dinge können leicht nachgerüstet werden. Wenn Sie nicht Ihr gesamtes Haus zu einem Smart Home ausbauen wollen, können Sie auch individuelle Lichtakzente setzten und z.B. herkömmliche Lichttaster durch ferngesteuerte Lichttaster auswechseln.

Die kabellosen Schalter können mit einem Mobiltelefon bedient werden. Sie können das Gassenlicht von jedem Ort aus abschalten oder das Raumlicht dämpfen. Diejenigen, die in Fluren oder Treppenhäusern Bewegungsdetektoren installieren, sorgen dafür, dass das Leuchten nur dann eingeschaltet ist, wenn es benötigt wird. Ebenfalls auf dem Vormarsch: die intelligenten Glühbirnen. Einfaches Einschrauben in die Steckdose und Einschalten, Abschalten oder Abdunkeln mit einem Handy.

Erst beim Verlassen des Hauses muss der Nutzer die unterschiedlichen Sicherungsmechanismen auslösen. Aber auch die Nachrüstung einzelner drahtloser Sicherheitsbauteile ist vergleichsweise einfach: Nebelmelder, Fotoapparate in Kombination mit einem Türen- oder Fensteranschluss und Bewegungsdetektoren mit dem gleichen Mobilfunkstandard können problemlos per Handy installiert und angesteuert werden. Zwar bieten Sicherheitskameras, Bewegungsdetektoren und Alarmsysteme die notwendige Absicherung, doch einige intelligente Heimsysteme können auch bei Sturm erfassen - und bei Abwesendheit alle Scheiben schliessen und Jalousien anheben.

Auf diese Weise werden weder die Scheiben noch das Hausinventar beschädigt. Retrofitter können Sensorboxen verwenden, die sowohl geöffnete Scheiben als auch die Temperaturen an das Handy meldet. Das Leben in einem Smart Home ist nicht nur ein sicheres und komfortables Leben, sondern bietet auch wirtschaftliche Vorzüge. So können z.B. kaum verwendete Leuchten an Bewegungsdetektoren gekoppelt werden.

In einem vollautomatischen Haus kann die automatische Absenkung der Raumtemperatur und die Deaktivierung aller nicht benötigten Verbraucher in Anwesenheit der Insassen erfolgen. So können die Heizregler so eingestellt werden, dass z.B. das Bad am Morgen gemütlich heiß ist, aber die Heizleistung für den restlichen Tag nicht auf vollen Touren ist.

Für drahtgebundene Anlagen stehen Heizungsregler zur Verfügung, aber auch die Nachrüstung mit einer intelligenten Wireless-Lösung ist möglich. Über WLAN können Verbrennungsvorgänge gesteuert und überwacht sowie die entsprechende Zimmertemperatur ermittelt werden. Aufbausteckdosen verschiedener Hersteller sind vergleichsweise preiswert und leicht nachzurüsten und können zum Ein- und Abschalten von Geräten während der Fahrt verwendet werden.

Die Leistungsaufnahme der im Slot befindlichen Endgeräte kann von jedem Ort aus per Handy oder Tablett gesteuert werden. Mit intelligenten Sockeln kann auch die Präsenz simuliert werden: Es gibt unterschiedliche Smart Home Lösungen für das Schlafen, die Ihnen zusätzliche Bequemlichkeit bringen. Das helle Lämpchen der Deckenlampe zieht den morgendlichen Muffel ganz aus dem Sack.

Kein Morgen sollte so anfangen - aber intelligentes Leben hat auch dafür eine Lösung. Über einen pfiffigen Leuchtwecker oder Automatikjalousien gelangt das Tageslicht nur allmählich ins Zimmer. Sie wachen mit einer Intelligenzmatratze noch schlauer auf. Die Steuerung von Beleuchtung oder Hintergrundmusik erfolgt in Kombination mit anderen Vorrichtungen. Auf diese Weise können Sie sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufwecken, wenn es am einfachsten ist, aufzustehen.

Bei den hier präsentierten Smart Home Lösungen spielt nicht nur die Lichttechnik, sondern auch das Funkgerät, die Lautsprechersysteme und die Belüftung des Raums eine wichtige Rolle. 2. Da sie in die Mauer eingebaut wird, ist eine solche Belüftung nur bei einem verdrahteten Betrieb möglich - eine Nachrüstung ist in diesem Falle nicht möglich. In der intelligenten Duschkabine von heute weiß man um die Wohlfühl-Temperatur der Bewohner und den gewünschten Vordruck.

Der Bewegungsmelder erkennt, wenn der Insasse das Bad betreten hat und schaltet die Beleuchtung und das Funkgerät ein. Mehr und mehr Hausgeräte sind bei uns im Einsatz oder können ferngesteuert werden. Manche Waschmaschine, aber auch einige Herde, Geschirrspülmaschinen und Kühlgeräte sind jetzt intelligent zu bedienen. Heute können z. B. Kühlgeräte, Herde oder auch Maschinen über Apps angesteuert und Änderungen gemeldet werden:

Mit WLAN-Zugang und integriertem Bildschirm können Einkaufszettel für smarte Kühlschränke direkt erstellt und aufrufbar sein. Sollten einzelne Nahrungsmittel nicht mehr lagerfähig sein, kann der clevere Kühler darauf aufmerksam machen - allerdings nur, wenn der Inhalt vorher überprüft wurde. Außerdem muss der Master nur per Handy das Okay erteilen. Neben dem TV können auch das Decken-, Leselampen- oder TV-Hintergrundlicht einfach über die Applikation gesteuert werden.

Vergessen sind die Tage, an denen man sich bequem auf der Liege ausruhen, den Chipsack und die Fernsteuerung greifen und dann wieder aufsitzen musste, um das Lampenlicht auszuschalten. Smart TVs sind seit langem mit dem Netz vernetzt und können viel mehr als nur Fernsehprogramme abspielen. Auf diese Weise können Sie Videos, Bilder oder Musiktitel von Ihrem Handy oder Tablett auf Ihren Fernseher einspielen.

Außerdem kann über den Computer an die verschiedenen Endgeräte im Haus gesandt werden: Viele Endgeräte im Smart Home können mit Hilfe mobiler Endgeräte angesteuert werden. Aber die Batterie eines Smartphones, Tabletts usw. muss oft wieder aufgeladen werden. Andere clevere Möglichkeiten können dem Gärtner viel Geld ersparen. Mit intelligenten Detaillösungen wird es viel einfacher: Garagen und Tore lassen sich komfortabel von zu Hause oder vom Fahrzeug aus per Applikation oder Fernsteuerung aufklappen.

Ein solcher Antrieb kann leicht nachgerüstet werden - mit ein wenig Handarbeit. Endlich gibt es Sprinkler für den Außenbereich, die entweder automatisiert oder über eine Applikation gesteuert werden können. Schickt der Kühlraum Spam-Mails und der Angreifer bricht auch ins Haus ein: Wie bei Computern und Smartphones sollte auch das Smart Home vor unberechtigtem Zugriff gesichert sein.

Wenn die Netzwerkgeräte nicht gesichert sind, können sie von Hackern leicht manipuliert werden. Ein intelligenter Kühlraum zusammen mit anderen Hausgeräten war bereits Teil eines Cyberattacks, bei dem rund um die Uhr rund um die Uhr rund um die Uhr Spam-Mails versendet wurden. Wenn Sie ein Smart Home System zu Hause eingerichtet haben, sollten Sie Ihre Kennwörter regelmässig wechseln und die Anwendung auf dem neusten Wissensstand bringen.

Aufgrund der starken Verflechtung der einzelnen Endgeräte und der Datenerfassung ohne angemessene Sicherheit kann das Smart Home auch Risiken bergen. Smart-Home, Home-Automation, intelligente Lebensweise - ist das alles gleich, Prof. Kays? Das Schlagwort Smart Home ist nicht wirklich klar umrissen. Welche Vor- und Nachteile hat das Smart Home?

Nachteilig sind - je nach Ausführung - das Risiko der äußeren Beeinflussung und Kontrolle, zusätzliche Kosten, der Energie- und Wartungsaufwand der im Haus befindlichen Sensorik und Aktorik sowie die zunehmende Komplexitätssteigerung der Wohnumgebung. Früher unbedeutende Prozesse wie das Einschalten von Beleuchtung und Heizen werden im Extrem zur Programmierungsaufgabe. Ist es einfach, intelligente Häuser zu knacken?

Dies bedeutet, dass ich auch meine Heimautomation aktualisieren muss. Was, wenn es keine Software-Updates für Altsysteme gibt, wie auf einem Computer - oder Smartphone? Es ist schwierig, über ein intelligentes Zuhause zu verfügen. Bei Standardlösungen ist die Wahrscheinlichkeit, eine zukunftsfähige Gesamtlösung zu erhalten, höher als bei Individuallösungen.

Ist mein Haus ein Gefangener? Im Falle eines Stromausfalls - mit oder ohne Smart Home - verbleiben die elektrischen Rollladen unter oder über, Heizen und Warmwasserbereitung ausfallen. Wenn ein Haus seine Einwohner ohne Internetanschluss oder Elektrizität einsperren würde, wäre das ein glatter Fehler. Beim Einsatz von Smart Home Solutions ist darauf zu achten, dass die Basisfunktionen im Stand-alone-Betrieb beibehalten werden.

Egal wie gut die Sicherheit von Smart Home in der nächsten Zeit ist: "Die Begeisterung für Smart Home wächst weiter", sagt Steffen Wendzel vom Fraunhofer-Institut. Allerdings werden immer leistungsfähigere Produkte nach wie vor ihren Platz haben. Dazu gehören immer eine bestimmte Passion für Technologie und Lösungen für intelligentes Wohnen - wie dieser Bericht aufzeigt.

Mehr zum Thema