Smart Meter Photovoltaik

Intelligente Zähler-Photovoltaik

Installation von Smart Metern auch die meisten Betreiber von Photovoltaikanlagen. Intelligente Zähler sind elektronische Zähler, die den Stromverbrauch digital erfassen. Was PV-Anlagenbetreiber über intelligente Zähler wissen müssen - Energienews - Energy

Mit der Anwaltskanzlei der Commetering Gesellschaft mit beschränkter Haftung hat die Commetering Gesellschaft einen Richtlinienkatalog mit dem Ziel erarbeitet und vor kurzem herausgegeben, die betroffenen Photovoltaikanlagenbetreiber über die bevorstehende Verpflichtung zur Installation intelligenter Messsysteme zu unterrichten. Der Grund dafür ist, dass der Elektrizitätsmarkt in den nächsten Jahren schrittweise zu digitalisieren sein wird. Im Mittelpunkt dieses Gesetzespaketes stand das neue Messstellen-Betriebsgesetz (MsbG), das die bundesweite Markteinführung von "intelligenten" elektronischen Stromzählern, den so genannten Smart Zählern, reguliert, erläutert die Commetering die Commetering Verlagsgruppe im Handbuch "Smart Meter Rollout".

Künftig werden Smart Meter die gemessenen Werte alle 15 Minuten unmittelbar und elektronisch übertragen und auch für den Endverbraucher aufbereitet. Mit der flächendeckenden Markteinführung der neuen Messgeräte sollen somit mehr Verbrauch und Netzgenauigkeit erreicht und ein Beitrag zur Stabilität des Energiesystems geleistet werden. "Durch die Installationspflicht der Stromnetzbetreiber werden die meisten PV-Anlagenbetreiber in den nÃ??chsten Jahren auch zum Einsatz von Smart ZÃ??hlern gezwungen sein", erklÃ?rt Commetering.

PV-Systeme mit einer Gesamtleistung von mehr als 100 Kilowatt werden erst wenig später vom Rollout erfasst. Die Smart Meter sollen die von den Netzbetreibern eingesetzten Rundsteuersysteme für das Einspeisemanagement auch in großen Systemen durch intelligente Zähler ausgleichen. Im Falle von Werken im Direktvertrieb muss die Fernbedienung immer über das Smart Meter Gateway aus der Installation eines digitalen Wegmeßsystems erfolgen.

Der Aufwand für die Installation der Digitaltechnik wird von den Betreibern der PV-Anlagen sowie für den eventuell notwendigen Umbau des Schaltschranks getragen. Nur eine Obergrenze für die Jahreskosten des Messstellenbetriebes, die im Rahmen des Smart Meter Rollout anfallen, ist rechtlich fixiert. Bei PV-Anlagen zwischen 7 und 15 Kilowatt ist die Obergrenze 100 ?/Jahr, zwischen 15 und 30 Kilowatt 130 /Jahr und bei PV-Anlagen zwischen 30 und 100 Kilowatt 200?/Jahr.

Laut Commetering bedeuten dies für den Betreiber zusätzliche Kosten von mind. 60 ?/Jahr gegenüber dem heute üblichen Betrieb einer Analogmessstelle (der bereits von jedem Anlageninhaber getragen wird). Es gibt für Kraftwerke über 100 Kilowatt keine Obergrenze, sondern nur eine "angemessene Gebühr". Wie sieht es in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogaserzeugung aus?

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