Smartmeter

intelligenter Zähler

Digitale Stromzähler (Smart Meter) wurden bisher vor allem in Neubauten und Betreibern bestimmter erneuerbarer Energiesysteme installiert. Der große Überblick: Was sind Smart Meter? Die Kosten für den Smart Meter selbst.

Der neue Elektrizitätszähler kommt

Und was ist ein Meßstellenbetreiber? Messtellenbetreiber sind die Firmen, die Stromzähler installieren, bedienen und instand halten. Auf der Elektrizitätsrechnung muss vermerkt sein, wer der Betreiber der Messstelle ist. Die Installation von Messstellenbetreibern - meist den lokalen Netzbetreibern - wird Schritt für Schritt durchgeführt. Dieser ist verpflichtet, die Installation zu erzwingen.

Haushalten, die ein modernes Messgerät oder ein intelligenter es System erhalten, muss der Messstellenbediener spätestens drei Monaten vor der Installation mitteilen, dass ein Wechsel zu einem anderen Bediener möglich ist. Sie müssen auch zwei Wochen vor der Installation über das konkrete Installationsdatum informiert werden - unter Nennung eines zweiten mögl.

Sie als Konsument können sich nicht gegen eine entschiedene Installation verteidigen, obwohl manchmal beträchtliche Jahreskosten aufkommen. Grundsätzlich ist es nur möglich, zu einem anderen Meßstellenbetreiber zu wechseln, der entweder günstiger ist oder ein eigenes Preisangebot macht. Derzeit gibt es jedoch noch wenige Anbieter alternativer Messstellen auf dem heutigen Stand, was einen Wandel schwierig macht.

Den Mietern steht es auch offen, ihren Meßstellenbetreiber bis zum Jahr 2020 auszusuchen. Bei der BNetzA liegt ein Musteranschreiben zur Terminierung mit dem vorherigen Zählpunktbetreiber vor. Hinweis: Ein selbstgewählter Meßstellenbetreiber ist nicht an die gesetzlich vorgeschriebenen Preisgrenzen geknüpft. Was, wenn Sie bereits einen smarten Zähler haben? Noch vor dem Startschuss für die offizielle Installation der neuen Messgeräte können die "alten" smarten Zähler, die nicht sicherheitszertifiziert sind, installiert werden.

Sie können noch bis zu acht Jahre nach der Installation verwendet werden. Der Gesetzgeber begrenzt die Jahreskosten, die Ihnen durch den Einsatz eines ausgeklügelten Meßsystems auferlegt werden. Ein Messtellenbetreiber darf nur dann mehr berechnen, wenn Sie ein kluges Mess-System haben.

Diese sind abhängig von der Strommenge bzw. der Kapazität der Stromerzeugungsanlage (siehe Grafik). Zur Gegenüberstellung: Im Schnitt betragen die Jahreskosten für den Betrieb der Messstellen in NRW rund 13 EUR netto. Bei einem modernen Messsystem dürfen pro Jahr höchstens 20 EUR verrechnet werden, und zwar verbrauchsunabhängig.

Wenn der Zählerschrank für die Montage des heutigen Wegmeßsystems oder des intelligenten Wegmeßsystems modifiziert werden muß, können weitere Aufwendungen aufkommen. Sogar das zeitgemäße Messgerät - also der Digital-Elektrizitätszähler ohne Kommunikationsbaugruppe - berechnet nicht nur kontinuierlich die Gesamtsumme der eingekauften kWh, sondern zeichnet auch den Zeitverbrauch auf. Das Ablesen dieser Messwerte ist mit moderner Messtechnik allerdings zur Zeit noch schwierig: Die meisten Messgeräte müssen mit einem Brenner geblitzt werden.

Durch die Integration eines ausgeklügelten Messsystems in das Netz ist eine "Fernauslesung" prinzipiell möglich. Beispielsweise ist bei ausgeklügelten Messgeräten vorgesehen, die Messwerte über ein Online-Portal abzurufen. Wird nur ein modernes Meßsystem ohne Integration eingebaut, gibt es diese nicht. Ein intelligenter Messtechniker ist wie jedes andere Messgerät, das über Radio oder Leitung sendet, prinzipiell anfällig für Angriffe von Menschen und Firmen mit krimineller Absicht.

Der Gesetzgeber hat daher einen hohen Anspruch an die Soft- und Hardwaresicherheit der Messtellenbetreiber, deren Erfüllung durch eine Zertifizierung durch das BSI nachzuweisen ist. Eine direkte finanzielle Entlastung, die die Mehrkosten pro Jahr übersteigt, ist für Sie als Konsument nicht zu befürchten. Variabel einsetzbare Preise, bei denen der nächtliche Stromverbrauch geringer ist und das clevere Meßsystem den Geschirrspüler daher erst spät in der Nacht einschaltet, gab es bisher kaum.

Dazu müssen auch die verwendeten elektrischen Geräte in ein intelligentes Zuhause integriert werden. Ein modernes Messsystem, in dem kein Kommunikationsbaustein installiert ist, versendet oder empfangen keine Zeitdaten. Das ist bei einem intelligentem Messsystem anders: Hier erhalten der Stromlieferant, von dem ein Haushalten seinen elektrischen Energiebedarf deckt, sowie der Netz- und Zählpunktbetreiber die entsprechenden Verbräuche.

Sie alle erhalten jedoch von Privathaushalten mit einem jährlichen Verbrauch von weniger als 10000 Kilowattstunden - wie bei konventionellen Stromzählern - nur die Stromsumme für das ganze Jahr.

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