Spannungsprüfer

Voltmeter

mw-headline" id="Hochspannung">Hochspannung[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] Der Spannungsprüfer ist ein elektronisches Prüfgerät, mit dem das Vorliegen von Wechsel- oder Gleichspannungen an stromführenden Bauteilen während des Betriebs bei einigen Spannungsprüfern zusätzlich auf das Niveau bestimmt wird. Man unterscheidet zwischen Spannungsprüfern für den Niederspannungsbereich, d.h. elektrischen Wechselspannungen unter 1kV und im darüber hinaus.

Bipolare Spannungsprüfer für Kleinspannung werden auch im Allgemeinen als Niederspannungsdetektoren mit der Bezeichnung Euspol ( "Duspol") geführt, da "DUSPOL" tatsächlich ein Markenzeichen des Fabrikats Benning ist[1]). Die in der Elektroenergietechnik eingesetzten Spannungsprüfer für AC-Spannungen von 1 kV bis 765 kV sind in den Standards IEC 61243-1 und IEC 61243-2 spezifiziert. Das Vorliegen von Starkstrom wird durch eine in der Messlanze installierte Testschaltung mit einer kapazitiven Spannungsverteilung sowohl optischer als auch akustischer Art signalisiert.

3 Die Einsatzbereiche dieser Prüfgeräte liegen in Hochspannungsanlagen wie Freiluft-Schaltanlagen, Trafostationen und im Umfeld von Hochspannungslabors, um z. B. die Aktivierung des Gerätes im Sinne der Fünf Sicherheitsvorschriften vor Durchführung von Instandhaltungsarbeiten zu prüfen. Niederspannungs-Spannungsprüfer sind in den Vorschriften EN 61243-3/ VDE 0682 Teil 401 spezifiziert und zweispolig ausgelegt.

Spannungsmelder werden in Niedrigspannungsnetzen und für elektrische Anlagen bis 1000 V zur schnelleren und sichereren Prüfung verwendet. Die exakte Nennspannung, in der der Tester verwendet werden kann, ist abhängig vom Tester und wird am Prüfgerät angezeigt, z.B. 12-690 V. Anders als Phasenprüfer bieten 2-polige Spannungsprüfer zuverlässige Testergebnisse. Spannungsdetektoren im Niedrigspannungsbereich setzen sich aus einer Displayeinheit (z.B. Messmechanismus mit Skala) und zwei Messelektroden (Prüfspitzen) zusammen.

Um den Spannungsprüfer und die Testperson zu schützen, befinden sich im Bauteil mehrere Serienwiderstände, die den Teststrom limitieren und die Stromspannung auf wenige V bis zum tatsächlichen Wegmeßsystem aufteilen. Je nach Spannungsprüfer wird die Spannungsanzeige durch einen Pointer, LED oder eine digitale Displayanzeige angezeigt. Mit dieser zweipoligen PrÃ?fung, die unabhÃ?ngig von der Erdung ist und ein zuverlÃ?ssiges PrÃ?fergebnis liefert, können auf diese Weise auch Fremdleiterspannungen im Drehstromnetz getestet werden.

Für die Darstellung von Spannungsdetektoren gibt es drei unterschiedliche Arten: Analog-Spannungsdetektoren werden durch einen sich über eine Waage bewegenden Pointer angezeigt. Durch eine Bewegung des beweglichen Eisens oder der Tauchspule strömt der Teststrom, so dass der Pointer auslenkt. Analog-Spannungsdetektoren werden von Energieversorgungsunternehmen und der Branche aufgrund ihrer Störfestigkeit vorgezogen.

Früher Spannungsprüfer benutzten eine Glühlampe mit einem Serienwiderstand als Blinklicht. In neueren Versionen gibt es eine oder zwei LED's, die sowohl das Anlegen einer Betriebsspannung als auch die Polung anzeigen: Bei wechselnder Betriebsspannung leuchtet eine der beiden LED's auf, bei Gleichstrom eine der beiden mit Plus oder Minuszeichen. Das Anlegen der Versorgungsspannung wird über mehrere LED angezeigt, denen unterschiedliche Spannungsebenen zugewiesen sind.

Die Prüfspannung durchläuft eine Elektronikschaltung, die je nach Stärke der zu testenden Betriebsspannung eine oder mehrere LED's steuert. Die Spannungsprüfer können nur den ungefähren Pegel der anliegenden Versorgungsspannung anzeigen und sind daher für Messaufgaben nicht geeignet. Aufgrund ihrer einfachen Bedienung und Wartungsfreundlichkeit - in der Regel ist keine eigene Batterieladung erforderlich - werden diese Prüfgeräte in den verschiedensten Anwendungen eingesetzt.

Der Pegel der anliegenden Versorgungsspannung wird auf einer digitalen Displayanzeige dargestellt. Das Auswerten der Stromspannung geschieht mit einem Microcontroller. Dabei wird die Prüflingsspannung durch einen Spannungsverteiler auf eine Spannungsfestigkeit zwischen 0 V und 3 V aufgeteilt und durch einen Analog-Digital-Wandler in ein Digitalsignal umgewandelt. Die digitalen Informationen werden vom Microcontroller berechnet und als numerischer Wert auf der digitalen Darstellung wiedergegeben.

Digital-Spannungsdetektoren haben in der Praxis zusätzliche Funktionalitäten wie die Kontinuitätsprüfung zur Prüfung ohmscher Widerstände, Dreffeldmessung oder Polungsmessung mit Gleichspannung. Neben der digitalen Anzeige sind in der Regelfall auch Leuchtdioden verfügbar, so dass der Spannungsprüfer auch ohne Akku die Spannungsanzeige übernehmen kann. Digital-Spannungsdetektoren werden von Profis wegen ihrer Vielseitigkeit und Messmöglichkeiten oft vorgezogen.

Der 1-polige Spannungsprüfer, auch "Phasenprüfer" oder "Lügenstift" oder "Lügenstift" bezeichnet, ist im Erdungsniederspannungsbereich in der DIN VDE 0680-6 mit der aktuellen Fassung vom Aprils 1977 normiert. 4 ] Dieser Spannungsprüfer, im Volksmund auch "Phasenprüfer" oder "Lügnerstab" oder "Lügner" oder "Lügner" genannt, hat sich im Laufe der Jahre kaum geändert, sein Gebrauch als Spannungsprüfer für die häusliche AC-Spannung (je nach Ausführung meist im Spannungsbereich von 100 V bis 250 V) mit Betriebserdung ist nach den heutigen Maßstäben für die Ermittlung der Spannungsfreizügigkeit nicht zulässig.

7 ][8][9] Auf keinen Fall sollte man sich darauf stützen, dass ein Kabel potentialfrei ist, wenn die Glühlampe sehr schwach beleuchtet und daher evtl. nicht gut zu erkennen ist, da der Stromverlauf auch vom Kontaktwiderstand am Zeigefinger ( "Kontaktwiderstand", z.B. beim Tragen eines Handschuhs ) und von den lokalen Feldbedingungen abhängt. Werden Wechselspannungsnetze während des Betriebs nicht geerdet oder gibt es keine vorhandene Schutzerdung eines Stromkabels aus dem Netz (kleine IT-Systeme), kann trotz Vorhandensein und evtl. Hochspannung keine Darstellung vorgenommen werden.

10 ] Im Umkehrschluss kann es passieren, dass die an einem nicht oder ausgeschaltet angeschlossenem oder abgeschaltetem Strom auftritt. Sie treten in Stromschienen oder anderen metallischen Bauteilen auf, die aufgrund von kapazitiven Störungen neben stromführenden äußeren Stromschienen über größere Entfernungen laufen. Zum einen ist es oft nicht möglich, die leuchtende Glühlampe bei zu hoher Raumhelligkeit deutlich zu erkennen, zum anderen ist es aber auch durch die Kapazitätskopplung möglich, dass die Glühlampe (wenn auch nicht so hell) leuchtet, obwohl die getesteten Kabel vom Stromnetz abgetrennt sind.

Aufgrund eines unzureichenden Erdungspotentials (z.B. wenn sich der Anwender an einem gut abgelegenen Ort befindet) kann der Anwender keinen visuellen Unterscheid zwischen der Kapazitätsankopplung und der Schwachanzeige erkennen. Zur minimalen Plausibilitätskontrolle sollte der Phasentester vor und nach dem Einsatz am realen Prüfobjekt immer an einem stromführenden Draht getestet werden.

Berührungslos arbeitende Spannungsprüfer werden als zeitgemäßes Werkzeug gelobt, sind aber schwer als Prüfmittel zu klassifizieren, da sie keiner bestimmten Vorschrift entsprechen. Kontaktlose Phasentester erfassen mit einem Sensor die Spannungsfeldstärke in der unmittelbaren Umgebung des Stromkreises und liefern ein optisches Signal über eine Display, z.B. eine LED. Zum Betreiben ist eine eigene Akkuladung notwendig.

Abhängig von der Sensitivität kann die Vorhandensein von Spannungen auch durch die Isolation eines Leiters erkannt werden. Der unbestrittene Pluspunkt ist, dass kontaktlose Spannungsprüfer in der Regel mit einer höheren Messgerätekategorie (oft CAT III/1. 000 V und höher) verbunden sind. Vielen GerÃ?ten mangelt es auch an der wesentlichen Sicherheitsfunktion einer batterieunabhÃ?ngigen Displayanzeige oder einer Displayanzeige des Batteriezustands.

Ein zuverlässiges Erkennen von Spannungswerten über 50 V AC (zumal einige Bausteine bereits bei 12 V reagieren) ist oft nicht möglich. Solche Bauelemente sind nicht geeignet, "das Fehlen einer Spannung in Elektroanlagen zu bestimmen", und einige Gerätehersteller verweisen auch in der Bedienungsanleitung klar darauf, aber kontaktlose Spannungsprüfer haben dennoch ein Existenzrecht, z.B. als Hilfe bei der Suche nach Netzunterbrechungen.

Sie sind nicht Gegenstand einer separaten Normen und nach der Grundnorm für die Auslegung von Mess- und Prüfmitteln (DIN EN 6101010-1; VDE 0411-1) für eine zuverlässige Spannungsfeststellung nicht geeignet. Die Spannungsprüfer sind nach EN 61243-3 (VDE 0682-401:2011-02) besonderen sicherheitstechnischen Vorschriften unterworfen und werden in die Messgrößen (CAT I bis IV) unterteilt. An das Prüfgerät werden seit der Neuauflage der Normen im Feber 2011 folgende wesentliche Forderungen gestellt: Ein Spannungsprüfer als Prüfgerät muss in erster Linie die gefährlichen Spannungswerte sicher erfassen (und zwar unabhängig vom EIN/AUS-Schalter, einer beliebigen Flächenvorwahl oder dem Batteriezustand).

Bedienungsfehler müssen so weit wie möglich vermieden werden, so dass der Spannungsprüfer leicht und sicher zu betreiben ist. Eine Spannungsprüfer darf den Betreiber nicht in Gefahr bringen. Eine zweipolige Spannungsprüfer muss zumindest der Messgerätekategorie III (CAT III) nachweisen. Die Spannungsprüfer sind in Messgrößen (CAT I-IV) unterteilt und müssen seit Januar 2011 zumindest der Klasse III genügen, um einen zuverlässigen persönlichen Schutz zu garantieren.

Aufgrund der langen Übergangszeit bis zum I. May 2013 ist es möglich, dass weiterhin CAT II 2-polige Spannungsdetektoren zur Verfügung stehen, die weniger gut gegen überspannungen und den (möglicherweise daraus resultierenden) Kurzschlussfall im Geräteinneren vorgehen. Der Zweihandbetrieb unter allen Betriebsbedingungen vermeidet das Berühren einer stromführenden Prüfspitze mit der Handfläche.

Bei der Verwendung von Spannungsdetektoren ist immer darauf zu achten, dass sie für die Einsatzbedingungen wie Wechsel- oder Gleichspannung, Spannungsniveau, Spannung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit usw. ausgelegt sind. Spannungsdetektoren dürfen nicht bei einer Spannung über der Bemessungsspannung oder bei einer Frequenz, die höher als die angegebenen ist, eingesetzt werden. Auch Spannungsprüfer müssen vor einer Spannungsfestigkeitsprüfung auf ihre Funktionalität geprüft werden[11].

Zu diesem Zweck wird das Messgerät an eine geeignete Stromquelle angeschlossen. Der Funktionscheck ist notwendig, um sicherzustellen, dass der Spannungsprüfer nicht fehlerhaft ist. Es wird ein Funktionsprüfung nach Gebrauch empfohlen - um einen möglichen Fehler zu ermitteln - aber nicht eine Voraussetzung. Hochsprungraum ? Bundesland Salzburg - Spannungsprüfer. Zurückgeholt am oder nach dem 11. Oktober 2016. Hochsprung Spannungsprüfer - SEIFATipp.

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