Stromzähler Kaputt wer Zahlt

Der Stromzähler ist kaputt, wer bezahlt?

Ist es zulässig, eine zusätzliche Zahlung zu verlangen, oder was habe ich bisher tatsächlich bezahlt? Solange der Fall nicht vollständig geklärt ist, müssen die Forderungen jedoch nicht bezahlt werden. Bei defektem Zählwerk Viele Mieter tröpfeln nun wieder mit ihren Stromrechnungen für das vergangene Jahr in ihre Wohnungen. Dies kann auch durch einen defekten Zählwerk verursacht werden. Zur Vermeidung solcher Zählfehler müssen Wärme-, Strom-, Gas- und Wassermessgeräte kalibriert werden.

Messgeräte müssen kalibriert oder zertifiziert werden, wenn sie zur Bestimmung des Strom- oder Wasserverbrauchs in einer Geschäftsbeziehung verwendet werden.

Dies betrifft das Beziehungsgeflecht zwischen Hausherr und Pächter, Hausbesitzergemeinschaft und Hausbesitzer, aber auch die Kleingartengesellschaft und ihre Gesellschafter oder die Campingplatzleitung und ihre Besucher. Dem vom Eigentümer genutzten Gebäude erspart man sich die Kalibrierungspflicht. Jeder, der unkalibrierte Ausrüstung verwendet, begangen eine Verwaltungsübertretung. Bei Wärme- und Warmwasserzählern beträgt die Dauer fünf Jahre, bei Gas- und Elektronikzählern acht Jahre, bei Zählern mit Rotor 16 Jahre.

"Der Gültigkeitszeitraum der Geräte kann sich verlängern, wenn die Genauigkeit der Geräte vor Fristablauf durch Stichproben überprüft werden kann", informiert die Arbeitgemeinschaft Mess- und Prüfwesen (AGME). Bestehen viele Lose die Testung, wird die Gültigkeitsdauer der Messmittel je nach Messgerätetyp um drei bis fünf Jahre verlängert", so die Arbeitsgruppe.

Der Zeitpunkt der Kalibrierung des Messgeräts und der Zeitablauf sind auf der Gerätedichtung oder dem Klebeetikett angegeben. Am Ende dieser Zeit muss das Messgerät nachjustiert werden. Eine Kalibrierung der Messgeräte im Hause oder in der Ferienwohnung durch die verantwortlichen Kalibrierämter oder andere Prüfinstitute erfolgt nicht. Grundsätzlich müssen die Messgeräte entfernt, mitgeführt, überprüft, nachgestellt und wieder installiert werden.

"Weil das alles zu komplex und zu kostspielig ist, bedeutet Nachkalibrierung in der Realität, die Meter durch neue zu ersetzen", sagt Ulrich Ropertz vom Bundesverein. Zusätzlich zu den Eichstellen können "beauftragte Unternehmen" auch Messmittel kalibrieren. Richtig ausgedrückt bedeutet das "zertifizieren" und nicht "kalibrieren". In den meisten Fällen verbleiben die diesbezüglichen Aufwendungen beim Mandanten über die Betriebskostenrechnung.

Die Stromzähler werden von den Versorgungsunternehmen für einige wenige EUR im Monat ausgeliehen. Der Hausherr unterliegt einer Installationsverpflichtung nach der Heizenergiekostenverordnung. Allerdings muss der Pächter dies dann tolerieren. Nach Ablauf der Kalibrierfrist eines Messgerätes ist der Nutzer vor verdächtigen hohen Wasser- und Heizkosten geschützt: Gleiches trifft zu, wenn der Messgerät noch in Betrieb ist und nur die Kalibrier- oder Zertifizierungsperiode abläuft.

Die Vermieterin darf dann die Verrechnung nicht auf Basis der Bewertungsergebnisse vornehmen. "In diesen FÃ?llen muss der Nutzer nach WohnflÃ?che und unabhÃ?ngig vom Verbrauch bezahlen", sagt Ropertz: "Die MietflÃ??che kann dann 15? von ihrem Kostenanteil einbehalten werden. Mietinteressenten können sich bei den staatlichen Eichbehörden über Hauswirte beklagen, die nicht in neue Messgeräte einkaufen wollen.

Bei nicht kalibrierten Geräten können die Strafen mehrere hundert EUR pro verfallenem Messinstrument betragen. In diesem Fall ist es nicht möglich, die Strafe zu zahlen. Doch in der Realität sind fehlerhafte Messgeräte die Ausnahmen. Es wird gesagt, dass es für die Bewohner üblicher ist, Messgeräte zu bedienen, um den Konsum zu reduzieren. Sollte der Stromzähler schief gehen, muss der Hausherr auch die Prüfkosten tragen.

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