Telefonanlage

Fernsprechanlage

Erhalten Sie umfassende Informationen über Modelle von Telefonanlagen, Preise und Hersteller. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Ein Telefonsystem, kurz NstAnl genannt, oder Teilnehmervermittlung (TVA) ist eine Vermittlungsvorrichtung, die mehrere Terminalgeräte wie z. B. Fernsprecher, Telefax, Anrufbeantworter miteinander sowie mit einer oder mehreren Linien des öffentli chen Fernsprechnetzes in Verbindung bringt. In den ersten Telefonsystemen der 1930er Jahre wurden die inneren und äußeren Anschlüsse noch mit so genannten Steckern von Hand geschalte.

Die Fernsprechanlagen wurden bis Ende der 70er Jahre sowohl in Open-Rack-Bauweise als auch in Metallkabinen maschinell gebaut. Ein besonderer Typ der Telefonanlage war die Serienanlage, die keine automatische Vermittlungseinrichtung hatte. Der Vorteil einer Telefonanlage liegt in den freien Interngesprächen zwischen den verbundenen Terminals sowie in der besseren Auslastung der gebührenpflichtigen Fernleitungen, da nicht jedes Terminal einen eigenen Teilnehmeranschluss haben muss.

Die weiteren Vorzüge sind die Zusatzfunktionen wie Anrufumleitung, Rufumschaltung, Anrufumleitung oder Röchelumschaltung. Eine Telefonanlage für Analogverbindungen beinhaltet neben der automatisierten Umschaltung einen Klingeltongenerator, der die Klingeltonspannung generiert, sowie Klangerzeuger, die die Klingeltöne wie das freie oder besetzte Signal für den Anrufer generieren.

Ein Telefonsystem stellt oft Informationen für die Abrechnung von Telefongesprächen zur Verfügung. Normalerweise werden die Zeitpunkte und Telefonnummern von ausgehenden und eingehenden Anrufen aufgezeichnet. Dabei wird in der Regelfall auch geprüft, welche Anrufe von individuellen Durchwahlen getätigt werden dürfen und in welchem Umfang Durchwahlen von außerhalb erreicht werden können. Das Umschalten zwischen Intern- und Externanrufen erfolgt in der Regelfall über eine ein- oder mehrstellige Vorsilbe, die sogenannte Verkehrstrennungsziffer; in Deutschland und anderen Staaten ist dies oft die "0".

Die Durchwahl darf nicht für externe Anrufe verwendet werden, wenn "0" gewählt ist, ist die Nummer belegt. Die Durchwahl darf nicht 0 anrufen, kann aber Anrufe an eigene externe Netzwerkpartner wie z.B. externe Niederlassungen tätigen. Durch moderne computergestützte Telefonsysteme können solche Rechte wesentlich häufiger und unterschiedlicher auf die jeweiligen Teilnehmerleitungen übertragen werden.

Ein weiterer Weg, eine Telefonanlage zu benutzen, ist die Drogerie. Die Anbindung einer Telefonanlage an das allgemeine Fernsprechnetz geschieht über die klassischen analogen Telefonverbindungen POTS und/oder über das Internet, Mobilfunkverbindungen über Gateway sind heute ebenfalls serienmäßig. Ein Telefonsystem verfügt über einen digitalen und/oder analogen Anschlussmöglichkeit, die sogenannten Anschlüsse, für die Terminalgeräte. Je nach Art der Telefonanlage können Terminalgeräte entweder drahtgebunden oder drahtgebunden (mobile Erweiterung) - in der Regel nach dem Industriestandard DECT - verbunden werden.

Beim Einsatz von Digitalgeräten (ISDN-Telefon, ISDN-Karte, systembezogenes Telefon) wird ein S0-Bus ( "Vierleiter") oder eine systembezogene Datenschnittstelle wie die zweiadrige Up0- und UpN-Schnittstelle zum Einsatz kommen. Im Regelfall sind die Geräte und die Telefonanlage raumtrennend und werden daher über entsprechende Installationsleitungen (z.B. Telefonkabel, Twisted-Pair-Kabel) oder über Funkverteilernetze (z.B. DECT) untereinander durchgestellt.

Es können mehrere Telefonsysteme untereinander verbunden werden und ein Firmennetz aufbauen. Das Networking wird in der Praxis in der Praxis über eine (auch virtuelle) Mietleitung durchgeführt. In Telefonsystemen desselben Fabrikats werden in der Praxis systembezogene Kommunikations-Protokolle verwendet, um den Auf- und Abbau von Verbindungen und die Übertragung von Nutzsignalen zu steuern. Für die Vernetzung von Telefonsystemen verschiedener Anbieter muss ein Protokolle verwendet werden, die von beiden Systemen beherrscht werden können.

Seit einigen Jahren erfreuen sich auch Telefonsysteme mit LAN-Anschluss wachsender Beliebtheit, sowohl für die Verwendung der IP-Telefonie als In-System-Endgeräte als auch für die Verknüpfung mehrerer TK-Anlagen über das Intranet. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich die Telefonie immer mehr in den Bereich der reinen softwarebasierten Lösungen auf Basis von einheitlichen oder marktüblichen IKT-Komponenten.

Der Unterschied zu herkömmlichen proprietärem Lösen besteht zum Beispiel darin, dass sie in Bezug auf Bestandteile wie Server, Betriebssysteme, Protokolle und Telefonendgeräte transparenter und kompatibel sind. Das heißt zum Beispiel ganz praktisch, dass die heutige Telefonanlagensoftware auf kommerziell verfügbaren Rechnern betrieben werden kann, auf denen als Betriebssysteme Windows- oder Linux-Server eingesetzt werden. Nach innen, zu den Telefonen und zur Amtsleitung kommuniziert man dann z.B. per Voice over IP (SIP-Protokoll), so dass dann auch kommerzielle SIP-Telefone verbunden werden können.

Wenn Sie z.B. büroseitig über das Internet über das Internet angebunden werden wollen (Basisanschluss oder Primärmultiplexanschluss) und/oder das Internet mit analogen Telefonendgeräten verbinden wollen, werden die entsprechenden VoIP-Gateways eingesetzt. Die Telefonsysteme in den USA verfolgen die Philosphie mehrerer gemeinsamer Anschlüsse (oft zu sehen in US-Filmen "The call is on line 1"), während in Europa der Fokus auf dem Switching-Ansatz rund um das Terminal gelegt wird ("I connect [you]").

Andere Kennzeichnungen werden anstelle der Telefonanlage verwendet:

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