Tresor Berlin

Sicheres Berlin

Der Tresor hat zwar seine legendäre Zeit hinter sich, gilt aber immer noch als Meilenstein in der Berliner Club- und Techno-Szene. Heute präsentiert sich der Tresor Berlin jedoch nicht mehr als solcher. Der Tresor hat nach zweijähriger Pause in einem ehemaligen Heizkraftwerk ein neues Zuhause gefunden.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten> | | | Quellcode bearbeiten]>

Das Tresor in Berlin ist einer der renommiertesten Techno-Clubs der Welt. Der Tresor ist einer der renommiertesten der Stadt. Nach der Einweihung 1991, zunächst in der Berliner Leipzigstrasse 126-128, ab 2007 im damaligen Blockheizkraftwerk Berlin-Mitte, haben im Tresor unzählige DJ' s gespielt und teilweise ihre Laufbahn hier gestartet. Durch die Events und das hauseigene Label Tresor Records hatte der Verein Einfluss auf die Entwicklungen der Techno-Szene in Deutschland und Europa.

Achim Kohlberger, einer der Leiter des Westberliner Acidhouse Club Ufo und Organisator der Tekknozid-Parties auf der Suche nach einer Lokalität für einen Techno-Club, fand im Frühjahr 1991 das Gewölbe des 1926 gebauten Warenhauses Wertheim am Leipziger Platz. 15 Jahre später wurde er zum ersten Mal in Berlin geboren. Das Gewölbe wurde drei Monaten später im Maerz 1991 als erster Berliner Techno-Club eroeffnet.

Sein rustikales, dekorfreies Mobiliar im alten Gewölbe des Warenhauses an der Leipzigstraße mit mehreren hundert Einbruchschränken sowie die härtere, mechanische Ausstattung stießen in Berlin auf Zustimmung. Dieser Tresor wurde weltberühmt und zum Sinnbild eines typisch Techno-Clubs. Im Rahmen der Loveparade wurde die Veranstaltung "Tresor-Park" mit Sven Wäth durchgeführt.

Mit dem gleichnamigen Label Tresor Records gründete Dimitri Hegemann im Jahre 1991 eine Plattenfirma. Das Gewölbe wurde zur Bühne der internationalen Techno-Bewegung. Im Tresorraum haben oft DJ' s und Live-Acts aus Detroit wie Jeff Mills, Juan Atkins, Blake Baxter, Robert Hood, Kevin Saunderson, DJ Rolando und Kenny Larkin gespielt.

So entstand im Untergeschoss der für Detroiter Techno charakteristische Safe mit sehr starkem Einfluss, der eigentliche Safe (auch The Chamber). Andere international agierende Künstler haben ebenfalls zum formenden Klang beigetragen. Immer wieder steht der Tresor-Club vor der Schliessung, und es kursieren viele Geschichten. Letztes Fest im Gewölbe findet am Samstag, den 15. Mai 2005 statt.

Zunächst war geplant, den kompletten Tresor an einen anderen Ort zu verlegen und dort wieder zu öffnen. Das Gewölbe und der Rest des Kaufhauses Wertheim wurden Ende 2005 abgerissen und auf dem Grundstück ein Bürohaus errichtet. Safe-Partys unter dem Leitmotiv "sicher im Exil" finden seit Juni 2005 in den Räumen von Maria am Ostbahnhof oder in SO36 statt.

Der Verein eröffnete im März 2007 seine neuen Räumlichkeiten im früheren Blockheizkraftwerk Berlin-Mitte in der Kölner Strasse. Einige der Originalschränke aus dem Kaufhaus Wertheim wurden in die neuen Räumlichkeiten gebracht und in ihrem niedrigeren Veranstaltungssaal installiert, um die Erinnerungen an den früheren Klub zu bewahren. Es gab mehrere Zimmer im Klub.

Die Wände auf beiden Seiten enthielten noch die ehemaligen Spinde des Warenhauses Wertheim. Vom Treppenaufgang nach links ging das Kellergewölbe in das eigentliche Kellergewölbe über, das durch eine Stahlgittertüre von der Stange getrennt war. Gegenüber des Tresors endet die Stange an einer weiteren Ausstiegstreppe.

Das Areal wurde ausgeleuchtet und bietet im Hochsommer Raum für eine Chillout-Zone oder einen anderen Raum für DJ- oder Live-Musik. Zu den bekannten Verzierungen gehörten die große Plasmaleuchte am Eintritt zum Erdball, die alte dungeonartige Gittertür und kaputte Spinde im Gewölbe und die hölzerne Bühne im Erdball, auf der entweder Live-Acts gespielt oder auf denen man tanzte.

Der Dokumentarfilm Sub Berlin - Untergrund United wurde außerdem am Mittwoch, den 16. Mai 2009, im Babylon Cinema im Zuge dieses Festivals Premiere gefeiert. 6] Tilmann Künzels filmischer Beitrag zeigt die Story vom Safe sowie den Wandel des Techno vom Untergrund zum Publikum. Zu sehen sind Original-Aufnahmen aus dem Verein sowie Gespräche mit DJ' s, dem Gespann um Dimitri Hegemann und Patrick Reich, dem geschäftsführenden Direktor der Firma, die das Grundstück für den Bau eines Verwaltungsgebäudes erworben hat.

Der gleichnamige Film und das gleichnamige Werk "We will always go further" von George Lindt erzählen die Lebensgeschichte des Kulturmanager und Stifters Dimitri Hegemann. Viele im MP3-Format aufgezeichnete Filme und DJ-Sets sind auch auf verschiedenen Video-Plattformen und Internetforen zu sehen, darunter ein Bericht eines Fernsehsenders aus Japan über die Stilllegung im Jahr 2005. ýUnter Berlin - Underground United - Dokumentationen ýber den ehemaligen Tresor laufen an diesem Wochende in Babelsberg.

Zugriff am 20. Mai 2009. ý Highspringen, Homepage der Berliner Musikkommission - Tresor Berlin.

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