überwachungssystem

Überwachungssystem

Risikomanagement und KonTraG-Überwachungssystem - Prozess, Instrumentarium, Eigentümerin und Eigentümerin Stephanie Feigeschmied Durch neue gesetzliche Regelungen durch KTraG und TransPuG sowie die anhaltende Diskussion um eine bessere Corporate Governance rückt das Risikomanagement und -überwachungssystem immer mehr in den Fokus vieler Unternehmungen. Frau Dr. med. Stefanie Figel erläutert die Voraussetzungen für ein Risikomanagement und -überwachungssystem aus Unternehmensperspektive im gesetzlichen Umfeld auf nationalem und internationalem Parkett.

Damit steht den Betrieben eine Richtlinie für die Prüfung ihrer individuellen Risikomanagementsysteme zur Verfügung, die sowohl rechtliche als auch betriebswirtschaftliche Erfordernisse berücksichtigen kann. Dr. Stephanie Krystek am Lehrstuhl für Strategiecontrolling der TU Berlin promoviert.

Firmenflughafen: Mess- und Überwachendes System

Das Messsystem, das Messablauf und die Bewertung der Messergebnisse müssen den Anforderungen der im Frühjahr 2011 veröffentlichten Neuausgabe der Norm 45643 (Measurement and Evaluation of Aircraft Noise) genügen. Das 2003 erneuerte Fluglärm-Messsystem für den Hannover Airport umfasst neun stationäre Messstationen entlang der Flugstrecken, von denen sich fünf in der Ost- und vier in der Westnähe des Airports befinden.

Das Lärmmesssystem entspricht seit Januar 2012 den Anforderungen der neuen Ausgabe der Norm 45643 und ist in Wohnvierteln in der unmittelbaren Umgebung der An- und Abflugrouten aufgestellt. Auf Vorschlag des Flughafenunternehmers und der Fluglärmkommission werden die Messpunkte in Absprache mit dem NAFT Niedersachsen festgelegt.

Von besonderem Belang sind die Monatsauswertungen für den gleichwertigen Dauergeräuschpegel, die Frequenzverteilung des Maximalschalldruckpegels und die Verkehrsaufteilung der Flugzeugbewegungen auf Start- und Landebahnen sowie auf Start- und Landeanweisungen. Für alle Streckenüberflüge wird an jedem Messpunkt tagesaktuell der gleichwertige Dauergeräuschpegel bestimmt. Tages-, Monats- und Jahresäquivalenz-Dauerschallpegel werden aus den einzelnen Werten berechnet.

Mit dem äquivalenten Dauergeräuschpegel wird die Basis für die Bestimmung der gesetzlich vorgeschriebenen Schallschutzbereiche geschaffen. Bei dem äquivalenten Kontinuierlichen Lärmpegel (Leq3) handelt es sich um die Durchschnittslärmbelastung durch den Flugverkehr an den jeweiligen Messpunkten. Im Vergleich zum kontinuierlichen Rauschpegel Leq zeigt die Kenngröße der Maximalstandverteilung den Rauschpegel der Rauschpegelspitze, der während des Überflugs kurzfristig auftritt. Dabei werden die an den Meßstellen auftretenden Rauschwerte im Unterschied zum berechneten Kontinuierlichen Schallpegel addiert.

Grosse Kolonnen bei hoher maximaler Pegelschicht, wie z.B. MP9, führen an diesem Messort zu durchschnittlich lauterem Überfluggeräusch im Gegensatz z.B. zu TP8. Messpunkte können zum Beispiel aufgrund von technischen Gründen wie Instandhaltungsarbeiten oder einem schweren Unwetter versagen. Der Stillstand der Einzelmessstellen unseres Fluglärm-Messsystems lag im Jahr 2014 bei weniger als 1 Prozent der Soll-Betriebszeit.

Stillstandszeiten dieser Höhe haben keine wesentliche Bedeutung: Die Stillstandszeiten werden nicht in die Bestimmung der gleichwertigen Dauergeräusche miteinbezogen, um das Messresultat nicht zu falsifizieren. Beim Bestimmen des gleichwertigen Kontinuierlichen Schallpegels wird nur die aktuell erfasste Zeit herangezogen.

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