Wie Liest man Stromzähler ab

So lesen Sie Stromzähler ab

Wie kann ich das Gerät noch richtig lesen? Es wird z.B. auf der Stromrechnung aufgeführt. Damit können Sie Ihren eigenen Stromzähler identifizieren.

Die Ablesung des Stromzählers? Wo kann ich den Zählerstand ablesen?

Innenstadtwerke Rösrath - Warum liest die Innenstadtwerke Rösrath meinen Stromzähler aus?

Jährlich ab Anfang September gehen die Leser der StädteWerke Rösrath hinaus, um die Zähler in allen Rösrather Häusern zu lesen..... Die Zählerleser erhalten in diesem Jahr eine neue Aufgabe: Sie protokollieren auch die Messwerte aller Stromzähler - egal, von wem der betreffende Hausrat seinen eigenen Strombedarf nimmt oder ob der Stromversorger jemals die Zählerablesung angefordert hat.

Um es vorwegzunehmen: Ja, das dürfen die StädteWerke. Seit der Jahreswende 2015 bis 2016 befindet sich das Rösrather-Stromnetz im Besitz der StädteWerke. Seit dem Jahr 2017 führen die StädteWerke sie auch - zusammen mit der Netzbaugesellschaft INFRAWEST, einer Tochtergesellschaft der Aachener AG (STAWAG), mit der die StädteWerke Rösrath - Energy in mehrjähriger erfolgreicher Zusammenarbeit stehen.

Damit ist die Stadt-Werke Rösrath - Energy ist nicht nur ein Energieversorger - seit 2013 versorgt sie Rösrather-Haushalte mit Grünstrom und Naturgas - sondern ist auch für das Netzmanagement in den Bereichen Umwelt und Umwelt zuständig. Das, was für den Verbraucher oft ein und dasselbe ist und daher oft zu Verwirrung anregt, sind zwei völlig verschiedene Aspekte der Stromversorgungsmedaille.

Wer seinen eigenen Strombedarf bei der CityWerke Rösrath - Energy bündelt, erhält einmal im Jahr einen Brief, in dem er aufgefordert wird, seinen Stromzähler selbst auszulesen und an die CityWerke zu senden. Darauf aufbauend stellen die StädteWerke dann einen Jahresabschluss auf. Ob dies geschieht, richtet sich danach, wann der Versorgungsvertrag zwischen dem Auftraggeber und den StädtenWerken abgeschlossen wurde.

Diese wird in der Rezeption in der Praxis meist von einem Leser selbst durchgeführt - und in diesem Jahr erstmals von Mitarbeitern der StädteWerke Rösrath. Auf der einen Seite ist die dann ablesende Ablesung die Basis für die Kalkulation der Netzgebühren, die später noch genauer erläutert wird. Zum anderen können die StädteWerke als Energieversorger prüfen, ob die von ihren Auftraggebern selbst erfassten Messwerte glaubwürdig sind.

Wie bei den Stromkunden der StädteWerke sind natürlich auch bei einem anderen Stromversorger die Abnehmer betroffen. Die Daten liest der Kunde in der Praxis auch hier in der Regelfall einmal im Jahr selbst, was vom Anbieter für die jährliche Abrechnung inszeniert wird. Aber auch die StädteWerke als Betreiber des Rösrather-Energieversorgungsnetzes liest den Meter ab - aus den gleichen GrÃ?nden wie bei ihren eigenen Fahrern.

Damit soll die Hoehe der Netzgebuehren bestimmt werden, die der Anbieter an den Netzwerkbetreiber zu entrichten hat, und der Anbieter kann die Plausibilitaet des vom Auftraggeber gemeldeten Jahresverbrauchs nachweisen. Aber warum gibt es Stromanbieter auf der einen Seite und Stromnetzbetreiber auf der anderen Seite? Ursächlich dafür ist die Öffnung der Elektrizitätsmärkte.

Bis 1998 gab es einige große Energieunternehmen, die alles aus einer einzigen Quelle boten, von der Stromproduktion und dem Netzmanagement über die Stromversorgung bis hin zum Kundenservice. Es gab keinen Konkurrenzkampf zwischen verschiedenen Anbietern mit verschiedenen Strompreisen, wie wir sie heute kennen. Es gab keinen mehr. Den Stromverbrauchern stand es nicht offen, ihren Stromversorger zu bestimmen.

Zur Vermeidung von Missbrauch, unter anderem bei der Festlegung von Strompreisen, wurde eine Staatsaufsicht eingerichtet. Überall in der EU wurden die Elektrizitätsmärkte liberalisiert, um einen Wettstreit zwischen den verschiedenen Versorgern zu erzeugen. Seither ist der Konkurrenzkampf jedoch nur noch in zwei Feldern möglich: Energieerzeugung und -verkauf.

Beim Management von Stromnetzen ist Konkurrenz nicht zweckmäßig, da nicht mehrere Stränge gleichzeitig genutzt werden können. Das bedeutet für die Stromverbraucher heute, dass sie ihren Stromanbieter selbst bestimmen können. Außerdem können sie ihren Stromversorger auswechseln, sofern sie nicht an einen Vertrag gebunden sind. Sie können auch zum Beispiel entscheiden, ob sie sich für Elektrizität aus herkömmlicher Produktion oder für Grünstrom entscheiden.

Schließlich heißt der freie Konkurrenzkampf auch, dass den Verbrauchern eine Reihe von verschiedenen Tarifen geboten werden, von günstig bis zu hoch. Um vom Generator - zum Beispiel einem Kernkraftwerk - zum Verbraucher zu gelangen, bedarf es eines effizienten, weit verzweigten Stromnetzes, das jeden Hausstand in Deutschland anspricht. Das Stromversorgungsnetz gliedert sich in zwei Bereiche: das so genannte Transportnetz, mit dem der Transport von Elektrizität über größere Entfernungen möglich ist, und das Verteilungsnetz, das den Elektrizitätsbedarf aus dem Fernverkehrsnetz an die Endverbraucher liefert.

Für die Versorgung der Haushalte mit Elektrizität aus den Verteilungsnetzen sind rund 900 Verteilungsnetzbetreiber auf kommunaler Basis im Einsatz. Die Stadtwerke führen das Vertriebsnetz in Rösrath gemeinsam mit INFRAWEST. Sowohl der Übertragungs- als auch der Verteilungsnetzbetreiber sind für die Aufrechterhaltung der von ihnen betreuten Stromversorgungsnetze und für einen störungsfreien Betrieb der Elektrizitätsversorgung z. B. bei Problemen mit dem Stromzähler aufkommen.

Damit ist der Stromnetzbetreiber, nicht der Lieferant, die Kontaktperson für alle Probleme rund um das Elektrizitätsnetz. Jeder in Rösrath, der eine Fehlfunktion im Stromversorgungsnetz, z.B. einen Netzausfall, feststellt, muss sich daher an die StädteWerke melden und die Störungsnummer für das Stromversorgungsnetz wählen (02205/94 95 96 0). Weil die StädteWerke das Elektrizitätsnetz verwalten und für die Messgeräte zuständig sind, müssen sie nicht nur das Versorgungsnetz regelmässig instand halten, überwachen und bei Notwendigkeit verlängern oder erweitern, sondern auch die Messgeräte überwachen, auslesen und in regelmäßigen Abständen austauschen.

Dies bedeutet, dass die StädteWerke, wenn ein Mandantenwechsel stattgefunden hat oder der Auftraggeber einen neuen Stromversorger hat, dazu angehalten sind, den laufenden Ablesestand in ein Netz einzugeben, zu dem auch die Stromversorger Zugang haben. Auf der einen Seite wird damit auch gewährleistet, dass dem Verbraucher nur der zuletzt verbrauchte Elektrizität in Rechnung gestellt wird.

Auf der anderen Seite werden auf dieser Basis auch die Netzgebühren ermittelt, die der Stromversorger an die Person zu entrichten hat, die das Elektrizitätsnetz leitet. Schließlich müssen die Leitungen allen Stromversorgern zur Versorgung ihrer Abnehmer zur VerfÃ?gung gestellt werden. Um einen überflüssigen Bürokratieaufwand zu umgehen, melden sich die Leser der StädteWerke Rösrath übrigens nicht im Voraus.

Wenn sie die Bewohner nicht finden, lassen sie zwei Mitteilungen in der Mailbox zurück - eine im Postkartenformat für den/die Zähler und eine zweite im DIN A 4-Format für den/die Stromzähler. Der Wasser- und der Stromzähler müssen dann vom Auftraggeber selbst ausgelesen, in die entsprechende Meldung aufgenommen und an die StädteWerke übertragen werden.

Dies ist auch über Online-Formulare auf der Website der StädteWerke möglich (Wasserzähler hier, Stromzähler hier). Die Zählerstandserfassung in das Online-Formular für den Stromzähler tragen Sie nur ein, wenn Sie das weisse Formblatt mit der Beschriftung "Auslesen Ihres Stromzählers bei den StadtWerken Rösrath im Namen von INFRAWEST" in Ihrer Mailbox hatten (siehe Beispiel unten).

Außerdem darf auf der Registerkarte für den Stromzähler kein Wasserzählerwert eingegeben werden und vice versa.

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